Die ehemalige Chefin der hessischen SPD, Andrea Ypsilanti, hat den Vorwurf des "Wortbruchs" im Landtagswahlkampf 2007/2008 bestritten. Es habe sich bei den Vorgängen lediglich um einen "Konflikt über ein wahlpolitsches Programm" gehandelt, sagte sie soeben auf dem Landesparteitag in Wiesbaden. Ypsilanti hatte im Vorfeld der Wahl jedwede Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen, und nach der Wahl eine Rot-Grüne Minderheitsregierung unter Tolerierung durch die Linkspartei geplant. Dabei war sie jedoch letztlich an einzelnen Abgeordneten der SPD gescheitert.
© 2009 dts Nachrichtenagentur
