Von einem hauptsächlich in China stationierten Computernetzwerk aus sollen Hacker angeblich Computer von Regierungen rund um den Globus ausspioniert haben. Das ist das Ergebnis einer zehn Monate andauernden Untersuchung von kanadischen Computerexperten im Auftrag der tibetischen Exilregierung. Insgesamt habe das Netzwerk mindestens 1.295 Computer in 103 Ländern gehackt. Darunter seien die Computer von Außenministerien, Botschaften und auch dem Dalai Lama gewesen. Unter den angegriffenen Computern seien auch Rechner von Botschaften Deutschlands gewesen. Es gebe aber keinen Beweis dafür, dass die chinesische Regierung hinter den Computer-Attacken stehe, so Forscher der Universität von Toronto.
© 2009 dts Nachrichtenagentur
