"Aber das gedruckte Buch wird noch lange die Mehrheit behalten." Elektronische Lesegeräte wie iPad und Kindle sieht Dohle als "eine große Chance für uns. Sie verschafft uns neues Wachstum". Dohle weiter: "Wenn ich einen Leser sehe, der auf seinem iPad oder Kindle liest, dann freue ich mich. Ohne diese Geräte hätten wir ihn in dem Moment vielleicht gar nicht erreichen können, weil das Buch zu Hause liegen gelassen wurde. Doch auf dem elektronischen Lesegerät bekommen wir ihn immer. Das ist eine geschenkte Leseminute." In den USA ist Random House bisher nicht in Apples iBook-Store vertreten. Dohle begründete das damit, dass im iBook-Store von Apple die Verlage die Preise für den Leser selbst festlegen müssen, "Apple hält sich da raus und erhält eine Provision. Wir müssen intensiv abwägen, ob wir zu diesem drastischen Wechsel in unserem Geschäftsmodell bereit sind." In Märkten, in denen es keine Buchpreisbindung gebe, "begeben sich die Verlage damit in einen Preiswettbewerb, den vorher die Händer geführt haben".


