André Thali, Distribution Schweiz AXA IM.Zürich - Die Zahl der Fondsbesitzer in der Schweiz ist erstmals wieder auf das Niveau gestiegen, das sie vor Ausbruch der Finanzkrise hatte. Wie eine Studie von AXA Investment Managers (AXA IM) zeigt, erhöhte sich die Fondsbesitzquote auf 17 Prozent, nachdem sie in den beiden Vorjahren bei 16 Prozent stagnierte und 2008 von 17 auf 15 Prozent gesunken war. «Wir werten die stabile Erholung in der Schweiz als positives Zeichen, zumal sich die Zahl der Fondsbesitzer in Deutschland und Österreich schon seit geraumer Zeit - und das nicht erst seit Ausbruch der Finanzkrise - seitwärts bewegt, respektive schrittweise zurückgegangen ist», sagt André Thali, der bei AXA Investment Managers für die Distribution in der Schweiz verantwortlich ist.Zahl der Fondsanlegerinnen nimmt zu Am stärksten zugenommen hat unter den Fondsbesitzern in der Schweiz der Anteil der Frauen. Waren laut der repräsentativen Studie, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag von AXA Investment Managers verfasst hat, im Vorjahr noch 41 Prozent der Fondsbesitzer weiblich, sind es aktuell 44 Prozent. Dennoch sind erst knapp 45 Prozent der Frauen der Ansicht, dass sich die Fondsanlage gut für die Altersvorsorge eignet, während gut 54 Prozent der Männer diese Aussage für ganz oder eher zutreffend halten.Fonds für jüngere Generation eher Sparmittel denn Altersvorsorge Bei den unter 40-Jährigen betrachtet zwar über die Hälfte der Befragten Fonds als geeignete Altersvorsorge, gut ein Drittel dieser Alterskategorie hält sich jedoch für zu jung, um in Fonds zu investieren. Das altersbedingt geringere Interesse an Themen der Altersvorsorge deckt sich mit den Ergebnissen einer repräsentativen Studie zum Pensionskassenwissen der Schweizer Bevölkerung, die AXA Investment Managers erstmals im Sommer 2011 veröffentlicht hat. Hätten sie heute CHF 50 000 zur Verfügung, würden sie das Geld auch mehrheitlich auf ein Sparkonto legen. Gleichzeitig würden sie aber am ehesten von allen Altersklassen zusätzlich Fondsanteile erwerben. Der entsprechende Anteil ist gegenüber dem Vorjahr von 7 auf 14 Prozent gestiegen. «Der vergleichsweise starke Anstieg deutet darauf hin, dass die jüngere Generation Fonds eher als generelles Mittel zum Sparen betrachtet, denn explizit als Instrument für die Altersvorsorge», meint André Thali. Insgesamt geben über zwei Drittel der Befragten Geldanlagen weiterhin klar den Vorrang gegenüber Sachwerten, wenn es um die Verwendung von CHF 50 000 gehtPositive Entwicklung des Wissens über Investmentfonds Der verstärkte Fokus auf Geldanlagen manifestiert sich auch in einem erstmals wieder ...Den vollständigen Artikel lesen ...


