"Niemand kann wieder gut machen, was geschehen ist", sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Nach der Gedenkfeier an diesem Donnerstag dürfe niemand zur politischen Tagesordnung übergehen. "Die Fehler der Vergangenheit müssen schonungslos aufgearbeitet werden. Die Struktur der Sicherheitsbehörden steht auf dem Prüfstand", forderte Leutheusser-Schnarrenberger. "Nie wieder darf eine Gruppe von Rechtsextremisten jahrelang aus dem Blickfeld der Sicherheitsbehörden verschwinden."