Geld sei kein leichtes Thema, so der Gewerkschafter, aber nicht der große Knackpunkt. "Es geht vielmehr um prekäre Arbeitsverhältnisse und um die Jugend. 40 Prozent aller Beschäftigten unter 25 Jahre haben nach der Lehre befristete Verträge. Daran hat sich Deutschland schon gewöhnt. Die jungen Menschen fühlen sich verraten und verloren." Hück weiter: "Wir versuchen immer noch, das Schlimmste zu verhindern. Mein Eindruck ist aber, dass die Arbeitgeber die Situation falsch einschätzen." Die Arbeitgeber hätten bereits gedroht, wenn die Gewerkschaft die Forderung nach unbefristeter Übernahme der Auszubildenden nicht zurücknehmen, würden sie nicht mehr mit der IG Metall zusammenarbeiten. "Wenn das so weiter geht, befürchte ich das Schlimmste", so Hück.


