JPMorgan-CEO Jamie Dimon. New York - Für die US-Grossbank JPMorgan Chase kommt es knüppeldick. Nach Informationen der "New York Times" sind die Verluste aus den fehlgeschlagenen Finanzwetten von ursprünglich 2 Milliarden binnen einer Woche auf mindestens 3 Milliarden US-Dollar angeschwollen. Hedgefonds und Spekulanten hätten die Notlage der Bank ausgenutzt, hiess es am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die Bank selbst äusserte sich nicht dazu. JPMorgan-Chef Jamie Dimon hatte bereits bei seiner Offenbarung des Milliardenverlusts am vergangenen Donnerstag erklärt, dass die Bank weiteres Geld verlieren dürfte. Überraschend ist die Geschwindigkeit, mit der Amerikas grösstes Geldhaus wegen seiner Zockereien weiter abrutscht. JPMorgan hat das grosse Problem, dass jetzt alle Marktteilnehmer von den eigentlich geheimen Geschäften wissen. Hedgefonds und andere Spekulanten wetten nun dagegen. Überdies, so merkte die "New York Times" an, arbeite Bruno Iksil nicht mehr am verantwortlichen Londoner Handelstisch. Der JPMorgan-Händler hatte als "Wal von London" Berühmtheit erlangt, weil er ein derart grosses Rad mit seinen riskanten Geschäften drehte, dass der Markt verzerrt wurde. Sein Wissen um die komplexen Finanzspekulationen sei schwer zu ersetzen, hiess es. Innert zwei Tagen über 18,8 Mrd Dollar an Börsenwert verpufft Im vorbörslichen New Yorker Handel fiel die gebeutelte JPMorgan-Aktie um ein ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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