Bundeskanzlerin Angela Merkel. Athen / Camp David - Vor dem Hintergrund der politischen Turbulenzen in Athen haben sich die wichtigsten westlichen Industriestaaten und Russland für einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone ausgesprochen. "Alle G8-Mitgliedstaaten wollen, dass Griechenland in der Euro-Zone bleibt", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Samstag am Rande des G8-Gipfeltreffens in Camp David. Voraussetzung sei aber, dass das Land die Verpflichtungen, die es eingegangen sei, auch einhalte. "Das ist von allen gleichermassen hier so geteilt worden", sagte Merkel. Nach der harten Kritik an Merkel in Griechenland, die sich an einem möglichen Referendum der Griechen über den Verbleib im Euro-Raum entzündet hatte, erklärte Interims-Ministerpräsident Panagiotis Pikrammenos die Debatte für beendet. Verfassungsexperten wiesen darauf hin, dass die Übergangsregierung keine Befugnis habe, eine Volksabstimmung einzuleiten. Das Parlament in Athen wurde am Samstag wie erwartet aufgelöst, um den Weg für Neuwahlen am 17. Juni freizumachen. Schäuble redet Griechen ins Gewissen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) redete den Griechen in einem Interview der Athener Zeitung "Kathimerini" (Sonntag) ins Gewissen. Die griechischen Politiker müssten den Wählern erklären, dass die Europäische Union Griechenland helfen wolle. Es gebe aber keine Hilfe ohne Voraussetzungen. Ob das Sparprogramm in die Tat umgesetzt würde, hänge allein von den griechischen Politikern ab. Jüngste Umfragen sagen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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