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26.11.2012 | 15:36
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HVB onemarkets·Mehr Nachrichten von HVB onemarkets

ifo hilft dem DAX®

Der jüngste Schwächeanfall vieler Aktienbarometer scheint zunächst überstanden. Rund um den Globus konnten die Indizes in der zurückliegenden Woche zulegen. Überdurchschnittlich gut schnitten dabei die deutschen Indizes ab. Rückenwind bekamen DAX® & Co vor allem vom ifo-Index für November. Demnach beurteilen die befragten Unternehmer sowohl die aktuelle Lage als auch die Aussichten für die kommenden Monate besser als noch im Oktober. Das Ergebnis überraschte umso mehr, als dass die Industrieproduktion und der Auftragseingang zuletzt rückläufig waren.

So konnte der DAX® in der vergangenen Woche den Sturz unter die 7.000 Punkte-Marke vermeiden. Vielmehr peilt er nun erneut den Jahreshöchststand von 7.478,53 Punkten an. Charttechniker werden dabei die Unterstützung bei 7.178,18 Punkten genau im Visier behalten. Wird diese Marke in der laufenden Woche verteidigt, bleibt die Chance ein neues Jahreshoch zu markieren. Fällt er hingegen unter diese Marke, droht erneut eine kurzfristige Korrektur bis 7.000 Punkte.
Mit Spannung blicken Anleger derzeit auf den TecDAX®. Dem Index gelang zuletzt ein kräftiger Sprung nach oben, so dass er inzwischen knapp unterhalb der Widerstandsmarke von 830,68 Punkten notiert. Ein Sprung über diese Marke würde einen Ausbruch aus dem seit September 2012 gebildeten Seitwärtstrend bedeuten. Der EURO STOXX® Technology (Net Return) Index (EUR) hat den Widerstand bei 327,88 Punkten bereits überwunden. Die nächste Hürde ist bei 353,21 Punkten.
Eine gute Stimmung zeigt sich derzeit auch in den USA und Japan. Der S&P 500® konnte die Kursmarke von 1.400 Punkten wieder zurückerobern. Dem japanischen Nikkei 225 Index gelang gar der Ausbruch über den Widerstand bei 9.230,92 Punkten. Hält das Aufwärtsmomentum an, kann mittelfristig der Jahreshöchststand von 10.255,15 Punkten wieder in Reichweite kommen. Katalysator könnte die bevorstehende Wahl eines neuen Parlaments sein. Anleger sollten jedoch Rückschläge nach der jüngsten Rallye einkalkulieren.

Value-Werte, SMIT und BRIC

Dividendentitel standen zuletzt wieder hoch im Kurs. Das zeigt sich sowohl bei den Standard- als auch Nebenwerten. Der EURO STOXX® Large (Return-) Index kletterte in der vergangenen Woche auf knapp 460 Punkte und hat nun die Widerstandsmarke bei 464,23 Punkten im Visier. Der DivDAX® (Performance-) Index notiert an der oberen Begrenzung des kurzfristigen Abwärtstrends. Bei Kursen oberhalb von 180 Punkten rückt das Jahreshoch bei 186,75 Punkten wieder in greifbare Nähe.

Starkes Aufwärtsmomentum zeigt derzeit auch der DivMSDAX® (TR) EUR. Kann der Index diese Dynamik in den kommenden Tagen beibehalten, könnte der Ausbruch über den Widerstand bei 184,23 Punkten gelingen.
In den Schwellenländern zeigt sich aktuell ein gemischtes Bild. Der NYSE Arca Mexico Index scheint die Konsolidierung abgeschlossen zu haben und setzte in der vergangenen Woche den im Dezember 2011 gestarteten Aufwärtstrend fort. Das beflügelte auch den S&P SMIT 40 (Price Return) Index (EUR), der die jeweils zehn größten notierten Aktien aus Südkorea, Mexiko, Indonesien und Türkei enthält. Russische und indische Titel zeigten sich zuletzt schwach. Dennoch konnte der S&P BRIC® 40 EUR Index den Widerstand bei 2.200 Punkten überwinden und nimmt nun Kurs auf die nächste Hürde bei 2.277,19 Punkten.

Die Chemie stimmt

Überdurchschnittliches Momentum zeigt seit einigen Monaten der Chemiesektor. Der Grund liegt auf der Hand: Unternehmen wie der weltweit größte Chemiekonzern BASF schaffen es regelmäßig, die Analystenschätzungen zu übertreffen. Trotz der guten Entwicklung in den zurückliegenden Monaten, ist der STOXX® Europe 600 Chemicals (Net Return) Index EUR mit einem KGV von knapp 14 und einer Dividendenrendite von 2,9 Prozent (laut Bloomberg) attraktiv bewertet. Ein Ausbruch über das Allzeithoch von 1.371,98 Punkten wäre ein Kaufsignal. Die Vergangenheit hat allerdings gezeigt, dass der Sektor nicht gegen allgemeine Börsentrends immun ist. Ein deutlicher Einbruch an den Aktienmärkten könnte diesen Sektor ebenfalls unter Druck setzen.

Stand: Schlusskurse vom Freitag, 23. November, 17:30 Uhr

Weitere Infos unter: www.onemarkets.de


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