Die USA hatten auf dem Gipfel der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel angekündigt, ihre Truppenstärke stark zu reduzieren. Insgesamt sollten ihrer Meinung nach nicht mehr als 8.000 bis 12.000 NATO-Soldaten in Afghanistan bleiben. Für das deutsche Engagement habe das weitreichende Konsequenzen, erklärte FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff. "Wenn die Amerikaner den Schutz der Truppen im Norden nicht mehr übernehmen, benötigen wir die Hilfe anderer NATO-Partner."
Ohne amerikanische Unterstützung seien die deutschen Handlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt, so Hoff.