Obwohl die Zahl der Anrufe nach 21 Uhr "sprunghaft" anstieg, veränderte sich die Zahl der Unfälle nicht entsprechend nach oben, wie die Forscher feststellten. Die Wissenschaftler gaben aber zu bedenken, dass in der Untersuchung weder das Schreiben von Textnachrichten noch das Surfen im Internet berücksichtigt wurden. Außerdem könnten "die Verkehrskonditionen auf der Straße zu dieser Zeit (nach 21 Uhr) so moderat sein, dass der Handy-Gebrauch keine Gefahr darstellt." Seit 2004 wird in Deutschland das Nutzen eines Mobiltelefons während der Fahrt mit 40 Euro und einem Punkt geahndet, dennoch wurden allein im Jahr 2011 laut Kraftfahrbundesamt über 450.000 Verstöße registriert.