
Unterhändler der Schweiz und der EU-Kommission haben sich am Donnerstag auf ein Abkommen zum automatischen Informationsaustausch in Steuersachen geeinigt: Ab 2017 sollen Kontodaten von Bürgern erhoben und ab 2018 ausgetauscht werden. Das Abkommen soll das seit 2005 geltende Zinsbesteuerungsabkommen mit der EU ersetzen und für alle 28 EU-Mitgliedsländer gelten.
Dies sei ein entscheidender Schritt hin zu einer völligen Steuertransparenz zwischen der Schweiz und der EU, so EU-Währungskommissar Pierre Moscovici. Damit die Einigung in Kraft treten kann, müssen nun allerdings noch der Rat der EU-Regierungen und das Schweizer Parlament zustimmen.
© 2015 dts Nachrichtenagentur