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26.03.2016 | 22:36
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DailyFX·Mehr Nachrichten von DailyFX
Oil ist in den letzten Wochen hartnäckig geblieben, trotz eines gelegentlichen risikoaversiven Sentiments.

Beobachten Sie, wie Retail-Trader sich unter Benutzung der FFXCM SSI-Daten auf der DailyFx Sentiment Seite

bei den Hauptwährungen positionieren.

Oil blieb in den letzten Wochen trotz des zeitweiligen Risk-Off-Sentiments resistent. Der Preis für Crude stieg Anfang März auf ein dreimonatiges Hoch von $42,49/Barrel für WTI und $42,54/Barrel für Brent. Dies wurde durch eine Kombination von geringerem Angebot, einer vorgeschlagenen Einfrierung der Produktionsmengen und einem schwächeren US Dollar hervorgerufen. Kurzfristig könnte die Range von November bis Dezember von $44,16-$46,46 die Aufwärtsbewegung von WTI Oil stoppen. Vorausschauend ist die Doha Sitzung vom 17. April zur Einfrierung der Produktionsmengen das Hauptereignis für die Angebotsseite, während sich das Wachstum der Nachfrage der Hauptverbraucher weiter abschwächen könnte.

Optimismus im Oil-Kurs könnte sich als kurzlebig erweisen

Chart 1. Quelle: International Energy Agency (IEA) via Bloomberg

Das globale Angebot an Oil verringerte sich gemäß dem Bericht der Internationalen Energieagentur vom März im Februar um 180.000 Barrel/Tag, obwohl die Geschwindigkeit der Abnahme sehr schleichend war. Innerhalb der OPEC wurde die geringere Produktion von Irak, Nigeria und den Vereinigten Arabischen Emiraten durch einen Anstieg der Produktion von Iran ausgeglichen, nachdem die Sanktionen aufgehoben wurden. In den USA haben gemäß Baker Hughes Inc. die Schieferölproduzenten vor kurzem ihre Kürzungen bei den aktiven Ölplattformen gestoppt. Dies könnte in absehbarer Zeit so bleiben, außer es wird bei der kommenden Versammlung der Produzenten entschieden, die Fördermengen einzufrieren. Katar hat mit Erfolg eine Sitzung der OPEC-Mitglieder und anderer Hauptölproduzenten arrangiert, um die Fördermengen auf dem Level von Januar einzufrieren, damit der Angebotsüberschuss abgebaut werden kann. Gleichzeitig hat Katars Minister für Energie und Industrie die Teilnahme von 15 Ländern von innerhalb und außerhalb der OPEC bestätigt. Iran und Libyen haben sich selbst ausgeschlossen. Sollte diese Sitzung nicht erfolgreich sein, werden ähnliche Vorschläge wahrscheinlich am halbjährlichen OPEC-Meeting am 2. Juni diskutiert werden.

Die Versorgung der wichtigsten Produzenten hat im Laufe der Jahre zugenommen, wie die Statistik der International Energy Agency (Chart 2) zeigt. Nachdem die tiefen Oil-Kurse die Upstream-Investitionen belasten, könnte eine rückläufige Versorgung irgendwann zu einer Kurserholung führen.

Optimismus im Oil-Kurs könnte sich als kurzlebig erweisen

Chart 2. Quelle: International Energy Agency (IEA) und OECD

Andererseits hat die Nachfrage wegen der ungewissen wirtschaftlichen Bedingungen auch abgenommen, wie wir bei den weltgrößten Verbraucher, den USA und China, sehen. Bei der Geldpolitik-Sitzung im März bemerkte das US Federal Open Market Committee, dass die wirtschaftliche Aktivität nur allmählich zugelegt hat, und obwohl die Schaffung vieler neuer Stellen eine Stärkung im Arbeitsmarkt aufzeigen, blieben die Anlageinvestitionen und die Netto-Exporte schwach. Der US Markit Einkaufsmanagerindex des Herstellungssektors (PMI) erreichte im Dezember 2015 ein Zweijahrestief und hat sich seither kaum erholt. In China schrumpfte der Caixin/Markit Herstellungsindex PMI im Februar auf das Level von März 2014, da das verarbeitende Gewerbe Mühe seit dem letzten September, in dem ein jahrelanges Tief verzeichnet wurde, hat.

Technische Aspekte: Intermarkt-Analyse - 200-DMA sind ein Hindernis für eine Fortsetzung der 61% Rallye im Crude Oil

Optimismus im Oil-Kurs könnte sich als kurzlebig erweisen

Oil hat eine deutliche Umkehr erlebt, seitdem WTI Crude Oil am 11. Februar 26,03 erreicht hatte. Seit diesem Tief liegt Oil fast 61% bzw. $15,91/Barrel über dem Hoch von Ende März von $41,90/Barrel. Innerhalb eines Monats haben sich die Oil-Bären aufgrund des Anstiegs von über 60% von Genies in Dummköpfe verwandelt. Es besteht jedoch noch viel Unsicherheit, da wir uns dem Charthauptpivotpunkt des 200-tägigen gleitenden Durchschnitts nähern, der momentan bei ~$42/Barrel liegt. Der 200-tägige gleitende Durchschnitt stellt die Linie dar, bei der WTI Crude Oil im Juni - Oktober nach unten gedreht hat und die jetzt als längerfristiger Widerstand verifiziert wurde. Zusätzlich könnte die Schwäche des US Dollar, die negativ mit Oil korreliert ist, die gefragteste Ressource der Welt weiter unterstützen. Schließlich hat der RSI (5) auf einem Tageschart kürzlich das höchste Niveau sein Anfang 2014 erreicht, was heißen könnte, dass wir mitgerissen werden, wenn wir uns dem technischen Widerstand nähern.

Annäherung an den technischen Widerstand im Fokus im Q2 2016

Im Q2 wird sich die Aufmerksamkeit auf die stark korrelierten Märkte sowie die Hauptlevels auf den Charts wenden, um zu sehen, ob Spekulanten ihre bullischen Positionen gemäß dem CFTC Commitment of Traders Bericht erhöhen. Ende März liegt der 52-wöchige Perzentilwert von bullischen Bets bei 73%, was bedeutet, dass wir einen weiteren Anstieg bei den bullischen Bets sehen könnten. Angesichts der aggressiven bullischen Bewegung seit dem Tief kann man sagen, dass wir entweder ein Retracement des größten Teils der Bewegung oder einen kleineren Anstieg nach oben (in %) aufgrund möglicher, fortgesetzter US Dollar Schwäche sehen werden. Mit dem Ende des ersten Quartals bewegen wir uns auf den 200-tägigen gleitenden Durchschnitt, das 61,8% Fibonacci Retracement Level der Oktober-Februar Range und den Preiskanalwiderstand zu. Deshalb wird der bullische Ausblick oberhalb von 35,94-34,25 weiterhin bevorzugt. Diese Zone enthält mehrere Chartpivots, und falls dieses Level hält, sollten die Trader ihren Fokus weiterhin nach oben richten. Natürlich bleibt das Risiko bestehen, dass die Fundamentals eifriger Produzenten, die versuchen, ihre verschuldeten Bilanzen zu verbessern, einen Angebotsüberschuss ergeben könnten. Dies könnte den Preis zurück in Richtung des Tiefs von Februar drücken. Diese fundamentalen Faktoren und/oder eine Wiederauferstehung eines für den US Dollar bullischen Szenarios würde für einen erneuten Rückgang von WTI Crude Oil auf den 200-tätigen gleitenden Durchschnitt befürworten.

Geschrieben von Natalie Huynh, Währungsstrategin, und Tyler Yell, Währungsanalyst für DailyFX.com

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