Altdorf - Der Urner Industriekonzern Dätwyler hat im Geschäftsjahr 2016 neben dem Umsatz auch den Betriebsgewinn gesteigert. Wegen der gescheiterten Übernahme von Premier Farnell fiel der Reingewinn dagegen deutlich schwächer aus als im Vorjahr. Für das nun laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehmen insgesamt optimistisch und erhöht gleichzeitig die mittelfristige Margenprognose. Mit Investitionen und Akquisitionen soll das Wachstum beschleunigt werden.
Der Umsatz stieg um 4,3% auf 1,22 Mrd CHF, organisch resultierte ein Wachstum von 1,4%. Die grössere Division Sealing Solutions legte dabei organisch um 2,9% zu, während die Division Technical Components ein knappes Minus von 0,8% verzeichnete. In der gut laufenden Division Sealing Solutions hatten Kapazitätsengpässe im Health Care-Segment und Verzögerungen im Projektgeschäft von Civil Engineering die Entwicklung gebremst. In der zweiten Sparte Technical Components verunmöglichten Sortimentsbereinigungen sowie die nun einheitlich gestaltete Rabattpolitik einen deutlicheren Anstieg.
Stabile Dividende bei weniger Gewinn
Der EBIT verbesserte sich dank Kostenkontrolle um knapp 16% auf 146,1 Mio CHF und die EBIT-Marge um 120 Basispunkte auf 12,0%. Der Reingewinn der Gruppe ging derweil um knapp 30% auf 57,6 Mio CHF zurück. Einmalige Kosten ...
