Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag bis zur Mittagszeit ganz leicht in die Verlustzone abgerutscht. Etwas belastend wirken dabei die moderaten Kursabgaben der Index-Schwergewichte, während sich die Banken vom Kursrücksetzer am Montag etwas erholen. Händler sehen im aktuellen Marktumfeld kaum Anzeichen für eine grössere Korrektur, es fehle allerdings auch an Impulsen für neuen Schwung. Insofern dürfte das Treten an Ort auf dem derzeit hohen Kursniveau weitergehen.
Auf der politischen Bühne sei der Optimismus nach den Wahlen in den Niederlanden abgeflacht und es rücke nun die Präsidentschaftswahl in Frankreich in den Vordergrund, heisst es. Aber auch wenn der frühere Wirtschaftsminister Macron nach der jüngsten TV-Debatte in Umfragen an Terrain gewinnen sollte, dürften die Anleger das Geschehen nach den politischen Überraschungen des vergangenen Jahres weiterhin mit Vorsicht verfolgen, so ein Händler. Konjunkturseitig werden noch Angaben zur US-Leistungsbilanz im vierten Quartal erwartet.
Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 12 Uhr 0,13% tiefer bei 8'683,90 Punkten. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, sinkt um 0,03% auf 1'378,12 Stellen und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,07% auf 9'633,34 Punkte. Unter den 30 wichtigsten Titeln stehen den 16 Verlierer 14 Gewinner ...
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