Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Mittwoch zur Mittagszeit auf dem Niveau des Vorabends. So hat sich der Leitindex SMI wieder über die Marke von 8'500 Punkten gehievt, unter die er am Vormittag zeitweise gefallen war. Anders als andere europäische Indizes kann er aber nicht nach oben ausbrechen. Vor allem die schwache Entwicklung der Nestlé-Papiere und der Dividendenabgang bei ABB verhindern dies.
"An sich gibt es am heutigen Börsentag jedoch eine Tendenz zu einer Gegenbewegung", meint ein Analyst. So war der SMI am Vortag um fast 1,2% oder rund 100 Zähler abgerutscht. Erklärt wurde dies mit den zahlreichen politischen Risiken, insbesondere den Präsidentschaftswahlen in Frankreich aber auch den überraschend angekündigten Neuwahlen in Grossbritannien, dem Streit zwischen den USA und Russland zu Syrien sowie dem Atomstreit mit Nordkorea. In der Folge war auch der Schweizer Volatilitätsindex, der die Funktion eines Angstbarometers hat, auf ein Niveau wie nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump gestiegen.
Der Swiss Market Index (SMI) notiert um 12.00 Uhr 0,15% tiefer bei 8'516,39 Punkten und damit gut 24 Punkte über dem Tagestief von 8'492 Stellen. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die grössten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, steigt hingegen um 0,05% auf 1'359,20 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,04% auf ...
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