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17.09.2017 | 12:50
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Asset Standard·Mehr Nachrichten von Asset Standard
Erst Harvey, dann Irma - ein Wirbelsturm jagt den nächsten und hinterlässt das immergleiche Bild der Verwüstung.

In den Vereinigten Staaten, wo voraussichtlich in Kürze Florida heimgesucht wird, ist mit einem beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden zu rechnen, und es dürfte zahlreiche Branchen treffen. Insgesamt darf man jedoch davon ausgehen, dass die Dynamik der amerikanischen und der weltweiten Konjunktur diese Unwetterserie verkraften wird. Dieses synchrone Wachstum in allen Teilen der Welt kommt so selten vor, dass es eine Hervorhebung verdient.

Wie erwartet hat die EZB nicht an ihrem Anleihenkaufprogramm gerührt. Dies dürfte sie auf ihrer Oktobersitzung nachholen und damit auch den Zinsen (zumindest etwas) Auftrieb geben. Nach wie vor begünstigt dieses geldpolitische Umfeld Finanztransaktionen, die für Bewegung an den Märkten sorgen (Schneider/Aveva und UTC/Rockwell Collins). Und nach der enttäuschenden Vorwoche fließt dem europäischen Kontinent auch wieder Kapital zu, trotz der Befürchtungen, die das katalanische Unabhängigkeitsreferendum weckt. Dieses neue Zwischenspiel dürfte einmal mehr jene Anleger in Angst und Schrecken versetzen, denen schon der Gedanke an den Euroraum Schweiß auf die Stirn treibt. In Wahrheit gesteht die Verfassung von 1978 es jedoch keiner spanischen Region zu, rechtsgültig ihre Loslösung zu vollziehen und ihre Autonomie zu organisieren.

Donald Trump, dessen Nöte und theatralische Kommunikation sowohl auf innerstaatlicher als auch auf internationaler Ebene (siehe Nordkorea) schwierig zu deuten sind, hat endlich ein Übereinkommen (mit den Demokraten!) über die Anhebung der Schuldenobergrenze für die drei kommenden Monate erzielt. Dieses ständige Maskenspiel des amerikanischen Präsidenten erinnert an jenen berühmten Dialog zwischen dem Journalisten David Brinkley und Ronald Reagan im Jahr 1988 am Ende von dessen Amtszeit. Auf die Frage "Hat Ihnen Ihre Berufserfahrung als Schauspieler in Ihrer Rolle als Präsident geholfen?" soll Ronald Reagan relativ realistisch mit folgendem Satz geantwortet haben: "There have been times in this office when I have wondered how you could do the job if you had not been actor." (Manchmal habe ich mich während meiner Amtszeit eher gefragt, wie jemand diesen Job machen kann, der nicht zuvor Schauspieler war.) Erst die Geschichte wird darüber urteilen können, ob nun Ronald oder Donald am überzeugendsten gespielt hat ...


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