Hamburg (ots) - Der angeschlagene Essener Konzern Karstadt-Quelle
macht 25 seiner 180 Warenhäuser dicht. Das berichtet das Hamburger
Magazin stern in seiner neuen Ausgabe. In einige Karstadt-Filialen
wie das ehemalige Hertie-Haus in Wiesbaden zieht laut stern
Karstadt-Sport ein, die restliche Fläche werde jeweils
fremdvermietet. In Duisburgs Königstraße wechsele das Personal
geschlossen zum neuen Bahnhofs-Einkaufszentrum Multi Casa. Bei
anderen Objekten wie in Kiel-Wik werden auslaufende Mietverträge
nicht verlängert.
Karstadt-Quelle-Personalvorstand Helmut Merkel, der auch den
stationären Einzelhandel verantwortet, will, wie er dem stern sagte,
"alles Menschenmögliche tun, um nicht mehr als die bereits
angekündigten 4000 Stellen abzubauen". Welche 25 Objekte dem
Sparzwang zum Opfer fallen, will er erst Ende September bekannt
geben. Der Prozess könne sich über drei bis fünf Jahre hinziehen, da
die meisten Immobilien dem Unternehmen gehörten und ohne teure
Umbauten nicht zu verkaufen oder zu vermieten seien. Merkel zum
stern: "Bei einer schnellen Schließung wären die Vermögensschäden
größer als die Verluste, die das Kaufhaus einfährt."
Diese Vorabmeldung ist mit Quellenangabe zur Veröffentlichung
frei.
ots Originaltext: stern
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de
Für Rückfragen: stern-Nachrichtenredaktion, Tel.: 040/3703-3555.
macht 25 seiner 180 Warenhäuser dicht. Das berichtet das Hamburger
Magazin stern in seiner neuen Ausgabe. In einige Karstadt-Filialen
wie das ehemalige Hertie-Haus in Wiesbaden zieht laut stern
Karstadt-Sport ein, die restliche Fläche werde jeweils
fremdvermietet. In Duisburgs Königstraße wechsele das Personal
geschlossen zum neuen Bahnhofs-Einkaufszentrum Multi Casa. Bei
anderen Objekten wie in Kiel-Wik werden auslaufende Mietverträge
nicht verlängert.
Karstadt-Quelle-Personalvorstand Helmut Merkel, der auch den
stationären Einzelhandel verantwortet, will, wie er dem stern sagte,
"alles Menschenmögliche tun, um nicht mehr als die bereits
angekündigten 4000 Stellen abzubauen". Welche 25 Objekte dem
Sparzwang zum Opfer fallen, will er erst Ende September bekannt
geben. Der Prozess könne sich über drei bis fünf Jahre hinziehen, da
die meisten Immobilien dem Unternehmen gehörten und ohne teure
Umbauten nicht zu verkaufen oder zu vermieten seien. Merkel zum
stern: "Bei einer schnellen Schließung wären die Vermögensschäden
größer als die Verluste, die das Kaufhaus einfährt."
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