London, England (ots/PRNewswire) - Am Dienstag, den 21. September,
werden sich von Alaska bis Australien Tausende in den Ländern der
ganzen Welt versammeln, um den Welt-Alzheimertag zu begehen. Sie
werden die Regierungen auffordern, der Demenz eine höhere Priorität
in der Gesundheitsfürsorge einzuräumen.
Die in diesem Jahr unter dem Motto "Keine Zeit verlieren" laufende
Kampagne für den Welt-Alzheimertag wird von der Internationalen
Alzheimer- Gesellschaft Alzheimer's Disease International (ADI)
koordiniert und ist eine Antwort auf die vor Kurzem veröffentlichten
Ergebnisse der gesamteuropäischen Umfrage zur Alzheimer-Krankheit,
bei der 87% der Pfleger und 71% der Ärzte die Ansicht vertreten,
dass ihre Regierungen nicht genügend in die Behandlung von Demenz
investieren.
Martin Prince, Professor für epidemische Psychiatrie am Institut
für Psychiatrie des King's College in London, GB erläuterte,
"Gegenwärtig leiden schätzungsweise 18 Millionen Menschen weltweit
an Demenz, davon vier Millionen in Europa. Wir wissen, dass die
Anzahl der an Demenz Erkrankten sich voraussichtlich auf 34
Millionen bis 2025 verdoppeln wird. Auch wenn es die grösste Zunahme
in sich schnell entwickelnden und stark bevölkerten Gebieten geben
wird, verzeichnet man jedes Jahr etwa 600.000 neue Fälle von Demenz
in Europa."
ADI ruft die Regierungen zur Anerkennung der sich durch das
Vergreisen der Bevölkerung ergebenden Herausforderungen auf, indem
bessere Unterstützungsleistungen angeboten werden sollen.
Die hauptamtliche Geschäftsführerin von ADI Elizabeth Rimmer
erklärte "Demenz ist eine teure Krankheit deren direkte Kosten sich
in GB auf 7,06 bis 14,93 Milliarden GBP pro Jahr belaufen. Diese
Kosten sind bei Älteren insgesamt höher als für Herzerkrankungen,
Krebs und Schlaganfall zusammen. Trotzdem entsprechen die
Forschungsausgaben nur 10% der Forschungsausgaben für
Herzerkrankungen und 3% der Forschungsausgaben für Krebs. Wir haben
die Gesundheitsminister von 192 Ländern in Briefen über die enormen
ökonomischen Folgen gewarnt, da die Bevölkerung immer schneller
vergreist. Wir stehen vor einer Demenzepidemie, und angesichts
dessen dürfen wir keine Zeit verlieren."
Im Mittelpunkt der Kampagne des diesjährigen Welt-Alzheimertages
steht die aktive Teilnahme von Demenzerkrankten. Lynn Jackson,
Präsidentin der Demenzpatienten-Interessenvertretung Dementia
Advocacy Support Network International: "Als mit Demenz
diagnostizierte Patientin bin ich der festen Überzeugung, dass keine
Zeit zu verlieren ist. Gegenwärtig mag wohl nicht genügend Zeit
bleiben, um eine Heilung für meine Krankheit zu finden, aber ich
würde gern sehen, dass anderen Patienten geholfen werden kann, die
nach mir erkranken."
Alzheimer-Gesellschaften der ganzen Welt werden versuchen, die
Aufmerksamkeit ihrer Regierungen auf das Problem Demenz zu lenken.
Menschen mit Demenz, deren Pfleger, Verwandte, Mitglieder und
Freiwillige von Alzheimer-Gesellschaften, Gesundheitspersonal und
Forscher werden an landesweiten Gedächtnismärschen,
Parlamentsdebatten, öffentlichen Foren und Kampagnen mit
Informationsblattverteilung teilnehmen. ADI wird einen
"internationalen" Empfang im britischen House of Commons in London
ausrichten.
Hinweise für Redakteure
Weitere Informationen über Alzheimer's Disease International (ADI)
und Demenz finden Sie im Internet unter www.alz.co.uk/.
Der Welt-Alzheimertag wird von ADI koordiniert und alljährlich am
21. September begangen. Dieser Tag wurde mit Unterstützung der
Weltgesundheitsorganisation 1994 eingeführt.
Alzheimer-Gesellschaften, andere Organisationen und einzelne
Personen werden weltweit auf diesen Tag mit Veranstaltungen
aufmerksam machen. Auf der Website
http://www.alz.co.uk/adi/wad/wad2004events.html finden Sie eine Liste
der weltweit geplanten Veranstaltungen.
Die Umfrage über Demenz Facing Dementia ist die erste
gesamteuropäische Umfrage dieser Art und wurde von Eisai, Inc. und
Pfizer Inc. in Auftrag gegeben. Mehr als 2500 Personen, darunter
Demenz-Patienten, Pfleger, Ärzte, Politiker und die breite
Bevölkerung, nahmen in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen,
Spanien und GB daran teil.
Die Dementia Advocacy Support Network International ist eine
Organisation für Personen, bei denen Demenz diagnostiziert wurde.
Ihre Website finden Sie unter www.dasninternational.org.
Website: www.alz.co.uk
ots Originaltext: Alzheimer's Disease International
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de
Pressekontakt:
Ansprechpartner: Susan Frade, Öffentlichkeitsarbeit, Alzheimer's
Disease International, Tel. (Büro): +44-(0)20-7620-3011, Tel.
(Mobil): +44-(0)7980-645-170, Fax: +44-(0)20-7401-7351, E-Mail:
s.frade@alz.co.uk
werden sich von Alaska bis Australien Tausende in den Ländern der
ganzen Welt versammeln, um den Welt-Alzheimertag zu begehen. Sie
werden die Regierungen auffordern, der Demenz eine höhere Priorität
in der Gesundheitsfürsorge einzuräumen.
Die in diesem Jahr unter dem Motto "Keine Zeit verlieren" laufende
Kampagne für den Welt-Alzheimertag wird von der Internationalen
Alzheimer- Gesellschaft Alzheimer's Disease International (ADI)
koordiniert und ist eine Antwort auf die vor Kurzem veröffentlichten
Ergebnisse der gesamteuropäischen Umfrage zur Alzheimer-Krankheit,
bei der 87% der Pfleger und 71% der Ärzte die Ansicht vertreten,
dass ihre Regierungen nicht genügend in die Behandlung von Demenz
investieren.
Martin Prince, Professor für epidemische Psychiatrie am Institut
für Psychiatrie des King's College in London, GB erläuterte,
"Gegenwärtig leiden schätzungsweise 18 Millionen Menschen weltweit
an Demenz, davon vier Millionen in Europa. Wir wissen, dass die
Anzahl der an Demenz Erkrankten sich voraussichtlich auf 34
Millionen bis 2025 verdoppeln wird. Auch wenn es die grösste Zunahme
in sich schnell entwickelnden und stark bevölkerten Gebieten geben
wird, verzeichnet man jedes Jahr etwa 600.000 neue Fälle von Demenz
in Europa."
ADI ruft die Regierungen zur Anerkennung der sich durch das
Vergreisen der Bevölkerung ergebenden Herausforderungen auf, indem
bessere Unterstützungsleistungen angeboten werden sollen.
Die hauptamtliche Geschäftsführerin von ADI Elizabeth Rimmer
erklärte "Demenz ist eine teure Krankheit deren direkte Kosten sich
in GB auf 7,06 bis 14,93 Milliarden GBP pro Jahr belaufen. Diese
Kosten sind bei Älteren insgesamt höher als für Herzerkrankungen,
Krebs und Schlaganfall zusammen. Trotzdem entsprechen die
Forschungsausgaben nur 10% der Forschungsausgaben für
Herzerkrankungen und 3% der Forschungsausgaben für Krebs. Wir haben
die Gesundheitsminister von 192 Ländern in Briefen über die enormen
ökonomischen Folgen gewarnt, da die Bevölkerung immer schneller
vergreist. Wir stehen vor einer Demenzepidemie, und angesichts
dessen dürfen wir keine Zeit verlieren."
Im Mittelpunkt der Kampagne des diesjährigen Welt-Alzheimertages
steht die aktive Teilnahme von Demenzerkrankten. Lynn Jackson,
Präsidentin der Demenzpatienten-Interessenvertretung Dementia
Advocacy Support Network International: "Als mit Demenz
diagnostizierte Patientin bin ich der festen Überzeugung, dass keine
Zeit zu verlieren ist. Gegenwärtig mag wohl nicht genügend Zeit
bleiben, um eine Heilung für meine Krankheit zu finden, aber ich
würde gern sehen, dass anderen Patienten geholfen werden kann, die
nach mir erkranken."
Alzheimer-Gesellschaften der ganzen Welt werden versuchen, die
Aufmerksamkeit ihrer Regierungen auf das Problem Demenz zu lenken.
Menschen mit Demenz, deren Pfleger, Verwandte, Mitglieder und
Freiwillige von Alzheimer-Gesellschaften, Gesundheitspersonal und
Forscher werden an landesweiten Gedächtnismärschen,
Parlamentsdebatten, öffentlichen Foren und Kampagnen mit
Informationsblattverteilung teilnehmen. ADI wird einen
"internationalen" Empfang im britischen House of Commons in London
ausrichten.
Hinweise für Redakteure
Weitere Informationen über Alzheimer's Disease International (ADI)
und Demenz finden Sie im Internet unter www.alz.co.uk/.
Der Welt-Alzheimertag wird von ADI koordiniert und alljährlich am
21. September begangen. Dieser Tag wurde mit Unterstützung der
Weltgesundheitsorganisation 1994 eingeführt.
Alzheimer-Gesellschaften, andere Organisationen und einzelne
Personen werden weltweit auf diesen Tag mit Veranstaltungen
aufmerksam machen. Auf der Website
http://www.alz.co.uk/adi/wad/wad2004events.html finden Sie eine Liste
der weltweit geplanten Veranstaltungen.
Die Umfrage über Demenz Facing Dementia ist die erste
gesamteuropäische Umfrage dieser Art und wurde von Eisai, Inc. und
Pfizer Inc. in Auftrag gegeben. Mehr als 2500 Personen, darunter
Demenz-Patienten, Pfleger, Ärzte, Politiker und die breite
Bevölkerung, nahmen in Frankreich, Deutschland, Italien, Polen,
Spanien und GB daran teil.
Die Dementia Advocacy Support Network International ist eine
Organisation für Personen, bei denen Demenz diagnostiziert wurde.
Ihre Website finden Sie unter www.dasninternational.org.
Website: www.alz.co.uk
ots Originaltext: Alzheimer's Disease International
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de
Pressekontakt:
Ansprechpartner: Susan Frade, Öffentlichkeitsarbeit, Alzheimer's
Disease International, Tel. (Büro): +44-(0)20-7620-3011, Tel.
(Mobil): +44-(0)7980-645-170, Fax: +44-(0)20-7401-7351, E-Mail:
s.frade@alz.co.uk
© 2004 news aktuell
