AUSBLICK/IVG profitiert von Verkäufen und Beteiligung
DÜSSELDORF (Dow Jones-VWD)--Das Nettoergebnis der IVG Immobilien AG, Bonn, fällt nach neun Monaten vermutlich um rund ein Drittel höher aus als vor einem Jahr. Der Immobilienkonzern hatte im Sommer Liegenschaften in Paris und London verkauft, deren Erlöse das Ergebnis stützen. Die IVG hat bereits erklärt, dass die Veräußerung der Bürokomplexe für über 100 Mio bzw 33 Mio EUR zu einem "erfreulichen Buchgewinn" führen wird. Analysten rechnen mit einem Ergebniseffekt von rund 20 Mio EUR. Zudem hatte sich die IVG an einer Gesellschaft für Immobilienfonds beteiligt, die zum Gewinn beitragen wird. Die Zahlen werden am Dienstag bekannt gegeben.
Im Schnitt erwarten die drei von Dow Jones befragen Analysten für die ersten neun Monate ein Nettoergebnis von 37,0 (Vj: 27,4) Mio EUR. Zum Halbjahr hatte die IVG erst 14,2 Mio EUR verbucht. Die Schätzungen für den Umsatz liegen zwischen 260 Mio und 268 (247,9) Mio EUR. Auf die Zahlen selbst achten die Analysten jedoch weniger. Denn die Erfolgsrechnung ist bei Immobilienkonzernen davon abhängig, welche Portfolioveränderungen gerade verbucht werden. Damit hängt sie stark von der Geschäftspolitik ab. Das macht Quartalszahlen weniger aussagekräftig als bei anderen Unternehmen.
Den Ausblick auf das Gesamtjahr wird die IVG nach Einschätzung der Analysten bestätigen. Bei der Vorlage des Halbjahresberichts hatte der Konzern angekündigt, dass der Jahresüberschuss 2004 über dem Vorjahreswert liegen soll. 2003 war unter dem Strich ein Nettogewinn von 66,5 Mio EUR übrig geblieben. Damit fehlt nach neun Monaten zwar noch ein Großteil, aber gegen Ende des Jahres nehmen die Verkaufsaktivitäten bei der IVG in der Regel zu. Analysten erwarten daher noch weitere Veräußerungen im vierten Quartal.
-Von Richard Breum, Dow Jones Newswires; +49 (0) 211 138 72 15, duesseldorf.de@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/12.11.2004/rib/stm/rio
DÜSSELDORF (Dow Jones-VWD)--Das Nettoergebnis der IVG Immobilien AG, Bonn, fällt nach neun Monaten vermutlich um rund ein Drittel höher aus als vor einem Jahr. Der Immobilienkonzern hatte im Sommer Liegenschaften in Paris und London verkauft, deren Erlöse das Ergebnis stützen. Die IVG hat bereits erklärt, dass die Veräußerung der Bürokomplexe für über 100 Mio bzw 33 Mio EUR zu einem "erfreulichen Buchgewinn" führen wird. Analysten rechnen mit einem Ergebniseffekt von rund 20 Mio EUR. Zudem hatte sich die IVG an einer Gesellschaft für Immobilienfonds beteiligt, die zum Gewinn beitragen wird. Die Zahlen werden am Dienstag bekannt gegeben.
Im Schnitt erwarten die drei von Dow Jones befragen Analysten für die ersten neun Monate ein Nettoergebnis von 37,0 (Vj: 27,4) Mio EUR. Zum Halbjahr hatte die IVG erst 14,2 Mio EUR verbucht. Die Schätzungen für den Umsatz liegen zwischen 260 Mio und 268 (247,9) Mio EUR. Auf die Zahlen selbst achten die Analysten jedoch weniger. Denn die Erfolgsrechnung ist bei Immobilienkonzernen davon abhängig, welche Portfolioveränderungen gerade verbucht werden. Damit hängt sie stark von der Geschäftspolitik ab. Das macht Quartalszahlen weniger aussagekräftig als bei anderen Unternehmen.
Den Ausblick auf das Gesamtjahr wird die IVG nach Einschätzung der Analysten bestätigen. Bei der Vorlage des Halbjahresberichts hatte der Konzern angekündigt, dass der Jahresüberschuss 2004 über dem Vorjahreswert liegen soll. 2003 war unter dem Strich ein Nettogewinn von 66,5 Mio EUR übrig geblieben. Damit fehlt nach neun Monaten zwar noch ein Großteil, aber gegen Ende des Jahres nehmen die Verkaufsaktivitäten bei der IVG in der Regel zu. Analysten erwarten daher noch weitere Veräußerungen im vierten Quartal.
-Von Richard Breum, Dow Jones Newswires; +49 (0) 211 138 72 15, duesseldorf.de@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/12.11.2004/rib/stm/rio
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