US-Präsident George Bush hat heute das umstrittene Central American Free Trade Agreement (Cafta) unterzeichnet. In dem Abkommen einigen sich die zentralamerikanischen Staaten Honduras, El Salvador, Costa Rica, Guatemala, Nicaragua und die Dominikanische Republik auf die Einrichtung einer Freihandelszone mit den USA, innerhalb der so gut wie alle Handelsschranken und Einfuhrzölle fallen sollen. Cafta ist als Erweiterung der Freihandelszone Nafta gedacht, der die USA, Kanada und Mexiko angehören.
In der Vergangenen Woche hatte das Cafta-Abkommen mir nur hauchdünner Mehrheit das Repräsentantenhaus passiert. Die Mitglieder der Demokratischen Partei hatten fast geschlossen gegen die neue Freihandelszone gestimmt, obwohl die Initiative dafür von Bushs Vorgänger Bill Clinton ausgegangen war. Aber auch einige republikanische Abgeordnete hatten schwere Vorbehalte und befürchteten vor allem neue Konkurrenz aus zentralamerikanischen Billiglohnländern.
