FRANKFURT (dpa-AFX) Das Bundeskartellamt und der
Springer-Verlag streiten nun laut einem Pressebericht über den
Zeitpunkt einer Herauslösung des Senders ProSieben aus der
ProSiebenSat.1 Media AG
Darin forderten die Anwälte, dass die Axel Springer AG
Springer habe in dem Brief mitgeteilt, es ergebe sich dann eine "steuerliche Belastung im oberen dreistelligen Millionenbereich". Weiter heiße es in diesem Schreiben, "unter dieser Bedingung wäre eine Veräußerung von Pro Sieben für Springer käufmännisch ausgeschlossen". Das Kartellamt bestehe aber in seinem Schreiben an die Beteiligten des Prüfverfahrens darauf, dass ProSieben vor dem Erwerb der Pro.Sieben.Sat.1 Media AG durch Springer an einen "unabhängigen Erwerber" veräußert wird. Das Kartellamt führe aus, es habe Springer mitgeteilt, nur unter dieser Bedingung eine Freigabe des Übernahmevorhaben zu erwägen.
Am Mittwochabend sind die Chancen für eine Genehmigung der
Fernsehpläne der Axel Springer AG
ISIN DE0007771172 DE0005501357
AXC0149 2006-01-11/21:46
