FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro entwickelt sich am Montagmittag seitwärts zum Dollar. Händler sprechen von einem ruhigen und zurückhaltenden Geschäft. Das Geschehen wird mit Blick auf das nahende Osterwochenende als bereits ausdünnt beschrieben. Es fehlten am Berichtstag richtungsweisende Impulse. Ein Teilnehmer sieht die europäische Gemeinschaftswährung zunächst weiter in einer Spanne zum Dollar zwischen 1,2110 USD und 1,2170 USD. Ein signifikanter Ausbruch nach oben oder unten zeichne sich derzeit nicht ab. Bis zur Bekanntgabe der US-Handelsbilanzdaten am kommenden Mittwoch sollte nicht mehr allzu viel passieren, so die Prognose. Die Analysten der Citigroup erwarten für Februar ein neues Rekorddefizit von 72 Mrd USD. Das sich ausweitende Defizit dürfte nach Einschätzung der Bank in den kommenden Monaten zu einem zunehmenden Belastungsfaktor für den Greenback werden. Derzeit dominiert laut einem Händler aber weiter die Zinsdebatte die Devisenpaare. Etwas unter Druck gegen Dollar und Euro gerät der Yen. Neue Impulse gebe es auch hier nicht, heißt es. Allerdings hätten die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Japan nicht ganz überzeugt. Daneben dürfte ein Ende der Nullzinsenpolitik der Bank of Japan noch einige Zeit auf sich warten lassen. Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 597,50 USD fest gestellt nach einem Nachmittags-Fixing am Freitag von 589,75 USD. === Europa Europa New York (11.42) (7.40) (Freitag) EUR/USD 1,2125 1,2124 1,2095 USD/JPY 118,39 117,99 118,28 EUR/JPY 143,53 143,00 --- EUR/GBP 0,6944 0,6945 --- EUR/CHF 1,5744 1,5750 --- === DJG/mpt/bek/raz
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