HAMBURG (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom will den Konkurrenten Arena beim Preis für ein Bundesliga-Abo deutlich unterbieten. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD/Montagausgabe) unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. Allerdings wird die Telekom ihre Fernsehplattform T-Home wegen technischer Probleme deutlich später starten als intern ursprünglich vorgesehen.
Laut den Kreisen soll das Telekom-Fußballpaket für T-Home-Nutzer als Zusatzoption etwa 10 EUR kosten. Arena verlangt für sein Liga-Abo 14,90 EUR. Der Preis für das Kombiprodukt T-Home, das aus über hundert Fernsehkanälen, schnellem Internetanschluss und Telefon besteht, solle bei 70 EUR bis 80 EUR liegen, hieß es. Ein Sprecher der Telekom-Festnetzsparte T-Com wollte den Preis nicht kommentieren.
Zum Bundesligastart wird die Telekom voraussichtlich nur ein Interimsprodukt anbieten. Den Vermarktungsstart von T-Home hat Europas größter Telefonkonzern nach "FTD"-Informationen hingegen wegen technischer Schwierigkeiten um mehrere Monate verschoben. Ursprünglich sollten erste Werbemaßnahmen bereits im Juni anlaufen, berichten mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Kampagne sei jedoch auf Eis gelegt worden, ebenso wie ein ursprünglich für Mitte Juli geplanter Verkaufsstart des Produkts.
Probleme bereitet der Telekom den Kreisen zufolge vor allem die für T-Home verwendete Softwareplattform von Microsoft. Diese hat in der Branche den Ruf, instabil zu sein. Bei Microsoft war für eine Stellungnahme niemand zu erreichen. Ein T-Com-Sprecher betonte, es handele sich um ein komplexes Produkt, bei dem viele Komponenten aufeinander abgestimmt werden müssten.
DJG/nas
Laut den Kreisen soll das Telekom-Fußballpaket für T-Home-Nutzer als Zusatzoption etwa 10 EUR kosten. Arena verlangt für sein Liga-Abo 14,90 EUR. Der Preis für das Kombiprodukt T-Home, das aus über hundert Fernsehkanälen, schnellem Internetanschluss und Telefon besteht, solle bei 70 EUR bis 80 EUR liegen, hieß es. Ein Sprecher der Telekom-Festnetzsparte T-Com wollte den Preis nicht kommentieren.
Zum Bundesligastart wird die Telekom voraussichtlich nur ein Interimsprodukt anbieten. Den Vermarktungsstart von T-Home hat Europas größter Telefonkonzern nach "FTD"-Informationen hingegen wegen technischer Schwierigkeiten um mehrere Monate verschoben. Ursprünglich sollten erste Werbemaßnahmen bereits im Juni anlaufen, berichten mit dem Vorgang vertraute Personen. Die Kampagne sei jedoch auf Eis gelegt worden, ebenso wie ein ursprünglich für Mitte Juli geplanter Verkaufsstart des Produkts.
Probleme bereitet der Telekom den Kreisen zufolge vor allem die für T-Home verwendete Softwareplattform von Microsoft. Diese hat in der Branche den Ruf, instabil zu sein. Bei Microsoft war für eine Stellungnahme niemand zu erreichen. Ein T-Com-Sprecher betonte, es handele sich um ein komplexes Produkt, bei dem viele Komponenten aufeinander abgestimmt werden müssten.
DJG/nas
© 2006 Dow Jones News
