BERLIN (AP)--Die Krankenkassenbeiträge für gesetzlich Versicherte mit hohem Einkommen könnten nach Schätzung des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach auf bis zu 700 EUR im Monat steigen. Denn zu dem künftigen Einheitsbeitrag, der deutlich über 15% liegen werde, könne auch noch die "kleine Kopfpauschale" hinzukommen, sagte Lauterbach am Dienstag im Deutschlandfunk. Derzeit liegt der Höchstsatz bei etwa 507 EUR.
Dagegen könne sich jemand mit gleich hohem Einkommen schon für 250 EUR bei Privatkassen versichern, meinte Lauterbach. Er plädierte deshalb erneut dafür, entweder den Arbeitgeberzuschuss zur Privatversicherung abzuschaffen oder die Privatversicherten in den geplanten Gesundheitsfonds mit einzubeziehen. Würden ihre Beiträge mit in den Fonds fließen, könnten die Sätze sinken, meinte Lauterbach.
Er bekräftigte seine Ablehnung des Gesundheitsfonds in der jetzigen Form ohne die Beteiligung von Privatpatienten und ohne erhebliche Steuermittel. In dieser Form "ist der Fonds aus meiner Sicht überflüssig", betonte Lauterbach. Der Fonds sei eine Idee von CDU und CSU gewesen "und jetzt wird bei der Umsetzung CDU-seitig gehadert".
DJG/hab
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Dagegen könne sich jemand mit gleich hohem Einkommen schon für 250 EUR bei Privatkassen versichern, meinte Lauterbach. Er plädierte deshalb erneut dafür, entweder den Arbeitgeberzuschuss zur Privatversicherung abzuschaffen oder die Privatversicherten in den geplanten Gesundheitsfonds mit einzubeziehen. Würden ihre Beiträge mit in den Fonds fließen, könnten die Sätze sinken, meinte Lauterbach.
Er bekräftigte seine Ablehnung des Gesundheitsfonds in der jetzigen Form ohne die Beteiligung von Privatpatienten und ohne erhebliche Steuermittel. In dieser Form "ist der Fonds aus meiner Sicht überflüssig", betonte Lauterbach. Der Fonds sei eine Idee von CDU und CSU gewesen "und jetzt wird bei der Umsetzung CDU-seitig gehadert".
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