Der Speditionsunternehmer Klaus-Michael
Kühne hätte im Falle einer Zerschlagung von TUI
Derzeit werde TUI von Aktionären zur Aufspaltung in die einzelnen Unternehmensbereiche gedrängt. TUI-Chef Michael Frenzel stehe "mit dem Rücken zur Wand", zitiert die Zeitung Kühne. Deshalb sollten die Bundesländer Hamburg und Niedersachsen einen Plan ausarbeiten. "Ich halte zwar sonst überhaupt nichts von Beteiligungen des Staates an Unternehmen. Hier liegen aber strategische Gründe vor, für das Transportgewerbe eine deutsche Reederei zu erhalten", sagte Kühne.
Kühne bringt den Container-Reeder Hamburg Süd ins Gespräch. "Das wäre die attraktivste Lösung, wenn Herr Oetker seine Reederei Hamburg Süd mit Hapag-Lloyd zusammenlegen würde." Sollte Oetker die Investition scheuen, würde Kühne sich als Privatmann mit bis zu fünf Prozent an Hapag-Lloyd beteiligen./fn/mw
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AXC0041 2006-10-18/09:18
