TUI Deutschland starte mit mehr Gästen und Umsatz in den Winter
Die TUI AG ist auf ihrem Heimatmarkt in Deutschland mit einem Plus in die laufende Wintersaison 2006/2007 (1. November bis 30. April) gestartet. Eine Woche nach Beginn der Saison werde bei den gebuchten Umsätzen auf Jahressicht ein Plus von 4,3% und bei den Gästezahlen ein Zuwachs von 9,2% verzeichnet, sagte TUI-Deutschland- Geschäftsführer Volker Böttcher am Sonntag bei der Vorlage der Sommerkataloge 2007 auf Lanzarote. Beide Kennziffern steigen nach Böttchers Angaben deutlicher als im Marktdurchschnitt.
Volkswagen plant Stellenabbau in Westeuropa
Nachdem Volkswagen in Deutschland mit seinem Streichungsprogramm von 20.000 Stellen gut vorankommt, will der Konzern nun die Axt an Jobs in Westeuropa legen: "Wir werden das Thema Rückbau auch in Westeuropa angehen", sagte Personalvorstand Horst Neumann der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Der Konzern beschäftigt in Westeuropa rund 30.000 Menschen, den größten Teil davon in Spanien, aber auch in Portugal und Belgien. Vor zwei Wochen hatte VW eine Steigerung des operativen Ergebnisses um 62% auf rund 3 Mrd EUR bis Ende September gemeldet.
MAN prüft Einstieg bei Volkswagen - Focus
Der MAN-Konzern erwägt angeblich einen Einstieg beim Volkswagen-Konzern. Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete am Samstag vorab, das Münchner Unternehmen prüfe derzeit den Kauf eines größeren Aktienpakets. Im Gespräch seien bis zu 10% der Anteile an dem Wolfsburger Kfz-Hersteller. MAN wollte den Bericht auf Anfrage von Dow Jones Newswires am Sonntag nicht kommentieren.
Kreise: EADS-Board entscheidet Dienstag nicht über A350
Der Board der EADS NV, Amsterdam, wird am Dienstag keine Entscheidung über die Zukunft des A350XWB treffen. Das sagte eine mit Board- Sitzung vertraute Person am Sonntag Dow Jones Newswires auf Anfrage. Die französische Tageszeitung "Le Figaro" (Sonnabendausgabe) hatte berichtet, dass der Verwaltungsrat des Luft- und Raumfahrtkonzerns am Dienstag eine entsprechende Entscheidung über die Zukunft des geplanten Langstreckenflugzeuges treffen werde. EADS-Sprecher Michael Hauger sagte auf Anfrage Dow Jones Newswires, dass zu Spekulationen über Gremiensitzungen und deren Inhalte keine Stellung genommen werde.
Koalitionspolitiker wollen mehr staatlichen Einfluss bei EADS - Focus
Politiker der Bundesregierung wollen mehr staatlichen Einfluss beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS erreichen. Im Magazin "Focus" setzten sich Abgeordnete von SPD und Union daher erneut für einen Einstieg des Bundes bei dem Unternehmen ein. Aus der SPD wurde in diesem Zusammenhang Kritik an der Entscheidung von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) laut, keinen Koordinator für Luft- und Raumfahrt mehr zu benennen. Berichten zufolge schließt Glos in Einzelfällen Hilfe für in finanzielle Schwierigkeiten geratene Zulieferer nicht aus.
Petrotec-Emissionspreis beträgt 17 EUR
Die Petrotec AG, Borken, hat den Preis ihrer Aktien auf 17 EUR pro Stück festgesetzt und ist damit am untersten Ende der zwischen 17 und 22 EUR liegenden Preisspanne geblieben. Wie der Biodiesel-Hersteller am Sonnabend mitteilte, ergibt sich auf Basis dieses Preises eine Marktkapitalisierung von 178,5 Mio EUR. Der Streubesitz werde sich bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option auf rund 60% belaufen.
BC Partners will für IPO-Kandidaten Ista bieten - FTD
Der Wohnungsdienstleister Ista stößt offenbar schon vor seinem geplanten Börsengang auf Kaufinteresse. Der Finanzinvestoren BC Partners kündigt eine Offerte an, das Unternehmen direkt zu kaufen. "Wir werden mit Sicherheit ein Gebot einreichen", sagte Stefan Zuschke, Partner bei BC Partners, der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).
Spanische Regierung ebnet Weg für Endesa-Übernahme durch E.ON
Die spanische Regierung hat nach eigenen Angaben die rechtlichen Hürden für eine Übernahme des Stromversorgers Endesa durch den deutschen E.ON-Konzern beseitigt. Das Industrieministerium teilte in einer am Samstag in Madrid veröffentlichten Erklärung mit, das spanische Recht sei den in der EU geltenden Regeln angepasst worden, um die von E.ON geplante Übernahme des größten spanischen Energieunternehmens zu ermöglichen. Bisher hatte Madrid den deutschen Kaufversuch blockiert. E.ON teilte am Sonntag mit, man werde die Entscheidung eingehend analysieren und die Öffentlichkeit anschließend über die weitere Entwicklung informieren.
Stromausfall offenbar durch Abschaltung im E.ON-Netz verursacht
Die am Samstagabend europaweit aufgetretenen Stromausfälle hatten ihre Ursache offenbar in einer Leitungsabschaltung im E.ON- Netz. Wie die E.ON AG am Sonntag mitteilte, waren die Versorgungsstörungen nach ersten Erkenntnissen auf Überlastungen im nordwestdeutschen Netz zurückzuführen. Dabei bestehe möglicherweise ein Zusammenhang mit der Abschaltung einer Höchstspannungsleitung, die eine halbe Stunde vorher in Niedersachsen vorgenommen worden sei, erklärte E.ON.
Ein Viertel der Bevölkerung zieht wegen MWSt Käufe vor - FASZ
Ein Viertel der Bundesbürger hat wegen der Mehrwertsteuererhöhung im Januar Käufe bereits vorgezogen oder will das bis Jahresende noch tun. Das berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Zahlen der GfK Academy, die 2.000 Menschen in Deutschland befragt hatte. Verstärkt gekauft werden demnach Haushaltsgeräte und Möbel. Jüngere erwerben dem Bericht zufolge zudem überdurchschnittlich stark Kleidung. Besonders gefragt seien wegen der Mehrwertsteuererhöhung auch Handwerkerdienstleistungen und Baubedarfsartikel.
Glos will Kündigungsrecht radikal umbauen - WamS
Keine Gegenliebe hat ein Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zum radikalen Umbau des Kündigungsrechts gefunden. Glos forderte einem Vorabbericht der "Welt am Sonntag" (WamS) zufolge eine Reduzierung des Kündigungsschutzes mit einer deutlich sinkenden Absicherung bei Arbeitslosigkeit sowie "sofortigen und nachhaltigen Reintegrationsanstrengungen". Das Arbeitsministerium sah keinen Grund zur Diskussion, und die Gewerkschaft Transnet nannte den Vorschlag "vollkommen verfehlt".
Hartz IV wird zur Belastungsprobe der großen Koalition
Der Streit um längere Bezüge von Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer droht zu einer Belastungsprobe für die große Koalition zu werden. Vizekanzler Franz Müntefering und die SPD schlossen am Samstag kategorisch aus, dem entsprechenden Vorstoß des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers zu folgen. CSU-Chef Edmund Stoiber und Rüttgers selbst betonten dagegen, bei einer Mehrheit für den Antrag auf dem CDU-Bundesparteitag werde die Union das Thema auf die Tagesordnung der Koalition setzen, da dürfe die SPD kein Gespräch verweigern.
Gericht verurteilt Saddam Hussein zum Tode
Ein irakisches Gericht hat am Sonntag den früheren Präsidenten Saddam Hussein und zwei weitere Angeklagte wegen eines Massakers vor 24 Jahren an 148 Schiiten schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Saddam Hussein solle wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehängt werden, erklärte das Gericht. Ebenfalls zum Tode durch den Strang verurteilt wurden Saddam Husseins Halbbruder Barsan Ibrahim, der damals Geheimdienstchef war, und der frühere Vorsitzende des Revolutionsgerichts, Awad Hamed al-Bandar.
DJG/hab -0-
Die TUI AG ist auf ihrem Heimatmarkt in Deutschland mit einem Plus in die laufende Wintersaison 2006/2007 (1. November bis 30. April) gestartet. Eine Woche nach Beginn der Saison werde bei den gebuchten Umsätzen auf Jahressicht ein Plus von 4,3% und bei den Gästezahlen ein Zuwachs von 9,2% verzeichnet, sagte TUI-Deutschland- Geschäftsführer Volker Böttcher am Sonntag bei der Vorlage der Sommerkataloge 2007 auf Lanzarote. Beide Kennziffern steigen nach Böttchers Angaben deutlicher als im Marktdurchschnitt.
Volkswagen plant Stellenabbau in Westeuropa
Nachdem Volkswagen in Deutschland mit seinem Streichungsprogramm von 20.000 Stellen gut vorankommt, will der Konzern nun die Axt an Jobs in Westeuropa legen: "Wir werden das Thema Rückbau auch in Westeuropa angehen", sagte Personalvorstand Horst Neumann der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Der Konzern beschäftigt in Westeuropa rund 30.000 Menschen, den größten Teil davon in Spanien, aber auch in Portugal und Belgien. Vor zwei Wochen hatte VW eine Steigerung des operativen Ergebnisses um 62% auf rund 3 Mrd EUR bis Ende September gemeldet.
MAN prüft Einstieg bei Volkswagen - Focus
Der MAN-Konzern erwägt angeblich einen Einstieg beim Volkswagen-Konzern. Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete am Samstag vorab, das Münchner Unternehmen prüfe derzeit den Kauf eines größeren Aktienpakets. Im Gespräch seien bis zu 10% der Anteile an dem Wolfsburger Kfz-Hersteller. MAN wollte den Bericht auf Anfrage von Dow Jones Newswires am Sonntag nicht kommentieren.
Kreise: EADS-Board entscheidet Dienstag nicht über A350
Der Board der EADS NV, Amsterdam, wird am Dienstag keine Entscheidung über die Zukunft des A350XWB treffen. Das sagte eine mit Board- Sitzung vertraute Person am Sonntag Dow Jones Newswires auf Anfrage. Die französische Tageszeitung "Le Figaro" (Sonnabendausgabe) hatte berichtet, dass der Verwaltungsrat des Luft- und Raumfahrtkonzerns am Dienstag eine entsprechende Entscheidung über die Zukunft des geplanten Langstreckenflugzeuges treffen werde. EADS-Sprecher Michael Hauger sagte auf Anfrage Dow Jones Newswires, dass zu Spekulationen über Gremiensitzungen und deren Inhalte keine Stellung genommen werde.
Koalitionspolitiker wollen mehr staatlichen Einfluss bei EADS - Focus
Politiker der Bundesregierung wollen mehr staatlichen Einfluss beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS erreichen. Im Magazin "Focus" setzten sich Abgeordnete von SPD und Union daher erneut für einen Einstieg des Bundes bei dem Unternehmen ein. Aus der SPD wurde in diesem Zusammenhang Kritik an der Entscheidung von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) laut, keinen Koordinator für Luft- und Raumfahrt mehr zu benennen. Berichten zufolge schließt Glos in Einzelfällen Hilfe für in finanzielle Schwierigkeiten geratene Zulieferer nicht aus.
Petrotec-Emissionspreis beträgt 17 EUR
Die Petrotec AG, Borken, hat den Preis ihrer Aktien auf 17 EUR pro Stück festgesetzt und ist damit am untersten Ende der zwischen 17 und 22 EUR liegenden Preisspanne geblieben. Wie der Biodiesel-Hersteller am Sonnabend mitteilte, ergibt sich auf Basis dieses Preises eine Marktkapitalisierung von 178,5 Mio EUR. Der Streubesitz werde sich bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option auf rund 60% belaufen.
BC Partners will für IPO-Kandidaten Ista bieten - FTD
Der Wohnungsdienstleister Ista stößt offenbar schon vor seinem geplanten Börsengang auf Kaufinteresse. Der Finanzinvestoren BC Partners kündigt eine Offerte an, das Unternehmen direkt zu kaufen. "Wir werden mit Sicherheit ein Gebot einreichen", sagte Stefan Zuschke, Partner bei BC Partners, der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe).
Spanische Regierung ebnet Weg für Endesa-Übernahme durch E.ON
Die spanische Regierung hat nach eigenen Angaben die rechtlichen Hürden für eine Übernahme des Stromversorgers Endesa durch den deutschen E.ON-Konzern beseitigt. Das Industrieministerium teilte in einer am Samstag in Madrid veröffentlichten Erklärung mit, das spanische Recht sei den in der EU geltenden Regeln angepasst worden, um die von E.ON geplante Übernahme des größten spanischen Energieunternehmens zu ermöglichen. Bisher hatte Madrid den deutschen Kaufversuch blockiert. E.ON teilte am Sonntag mit, man werde die Entscheidung eingehend analysieren und die Öffentlichkeit anschließend über die weitere Entwicklung informieren.
Stromausfall offenbar durch Abschaltung im E.ON-Netz verursacht
Die am Samstagabend europaweit aufgetretenen Stromausfälle hatten ihre Ursache offenbar in einer Leitungsabschaltung im E.ON- Netz. Wie die E.ON AG am Sonntag mitteilte, waren die Versorgungsstörungen nach ersten Erkenntnissen auf Überlastungen im nordwestdeutschen Netz zurückzuführen. Dabei bestehe möglicherweise ein Zusammenhang mit der Abschaltung einer Höchstspannungsleitung, die eine halbe Stunde vorher in Niedersachsen vorgenommen worden sei, erklärte E.ON.
Ein Viertel der Bevölkerung zieht wegen MWSt Käufe vor - FASZ
Ein Viertel der Bundesbürger hat wegen der Mehrwertsteuererhöhung im Januar Käufe bereits vorgezogen oder will das bis Jahresende noch tun. Das berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Zahlen der GfK Academy, die 2.000 Menschen in Deutschland befragt hatte. Verstärkt gekauft werden demnach Haushaltsgeräte und Möbel. Jüngere erwerben dem Bericht zufolge zudem überdurchschnittlich stark Kleidung. Besonders gefragt seien wegen der Mehrwertsteuererhöhung auch Handwerkerdienstleistungen und Baubedarfsartikel.
Glos will Kündigungsrecht radikal umbauen - WamS
Keine Gegenliebe hat ein Vorschlag von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zum radikalen Umbau des Kündigungsrechts gefunden. Glos forderte einem Vorabbericht der "Welt am Sonntag" (WamS) zufolge eine Reduzierung des Kündigungsschutzes mit einer deutlich sinkenden Absicherung bei Arbeitslosigkeit sowie "sofortigen und nachhaltigen Reintegrationsanstrengungen". Das Arbeitsministerium sah keinen Grund zur Diskussion, und die Gewerkschaft Transnet nannte den Vorschlag "vollkommen verfehlt".
Hartz IV wird zur Belastungsprobe der großen Koalition
Der Streit um längere Bezüge von Arbeitslosengeld für ältere Arbeitnehmer droht zu einer Belastungsprobe für die große Koalition zu werden. Vizekanzler Franz Müntefering und die SPD schlossen am Samstag kategorisch aus, dem entsprechenden Vorstoß des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers zu folgen. CSU-Chef Edmund Stoiber und Rüttgers selbst betonten dagegen, bei einer Mehrheit für den Antrag auf dem CDU-Bundesparteitag werde die Union das Thema auf die Tagesordnung der Koalition setzen, da dürfe die SPD kein Gespräch verweigern.
Gericht verurteilt Saddam Hussein zum Tode
Ein irakisches Gericht hat am Sonntag den früheren Präsidenten Saddam Hussein und zwei weitere Angeklagte wegen eines Massakers vor 24 Jahren an 148 Schiiten schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Saddam Hussein solle wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehängt werden, erklärte das Gericht. Ebenfalls zum Tode durch den Strang verurteilt wurden Saddam Husseins Halbbruder Barsan Ibrahim, der damals Geheimdienstchef war, und der frühere Vorsitzende des Revolutionsgerichts, Awad Hamed al-Bandar.
DJG/hab -0-
© 2006 Dow Jones News
