STROMKONZERNE - Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat nach dem europaweiten Stromausfall die Energiekonzerne an ihre gesetzlichen Pflichten erinnert. "Die Netzbetreiber müssen die Stromnetze bedarfsgerecht ausbauen, auch für den künftigen Bedarf", sagte Kurth. "Es darf auf keinen Fall eine Interessensverflechtung zwischen dem Betrieb der Netze und den Kraftwerken der Konzerne geben". Zugleich wies Kurth darauf hin, dass es auch rechtliche Probleme beim Ausbau der Stromleitungen gebe. Mit allen Genehmigungen würden heute bis zu zehn Jahre für den Bau einer neuen Stromtrasse benötigt. Würde diese Zeit verkürzt, könnten eine Reihe von Problemen schneller gelöst werden. (FTD S. 12)
BIOTECH - Biotech-Unternehmen geben in diesem Jahr eine Rekordsumme für Übernahmen aus. Das Volumen dürfte 2006 auf deutlich mehr als 30 Mrd USD steigen, mehr als das Doppelte des Vorjahreswerts. (Handelsblatt S. 18)
WACHSTUM - Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) im kommenden Jahr offenbar stärker wachsen als von der Bundesregierung erwartet. Die Wirtschaftsweisen sagen für 2007 ein Wachstum von 1,8% voraus. Mit der Wachstumsschätzung wäre der Sachverständigenrat optimistischer als die Bundesregierung, die für das kommende Jahr offiziell ein Wirtschaftswachstum von 1,4% prognostiziert. Das Gutachten soll am Mittwoch in Berlin vorgestellt werden. (FTD S. 1)
BÜROKRATIE - Der Bürokratieabbau droht zu scheitern. Die Bundesregierung will keine konkreten Ziele für den Bürokratieabbau setzen. Damit droht dem Projekt von Beginn an die Luft auszugehen. (Handelsblatt S. 6)
GESUNDHEIT - Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nicht bereit, die Chefs einflussreicher Spitzenverbände des deutschen Gesundheitswesens zu dem von ihnen erbetenen Gespräch zu empfangen. (FAZ S. 11)
ENDLAGER - Bis 2035 muss der Bund voraussichtlich fast 5 Mrd EUR für die Stilllegung, den Abbau und die Endlagerung von kerntechnischen Forschungslagern ausgeben. Das geht aus einem internen Bericht des Bundesforschungsministeriums hervor. Damit wären sämtliche Folgekosten der Nuklearforschung erfasst, die aus dem Rückbau diverser Anlagen entstehen. Voraussetzung der Kalkulation ist, dass der Bundesumweltminister den niedersächsischen Schacht Konrad als Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle einrichtet. (Handelsblatt S. 6)
DJG/pi/hab
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BIOTECH - Biotech-Unternehmen geben in diesem Jahr eine Rekordsumme für Übernahmen aus. Das Volumen dürfte 2006 auf deutlich mehr als 30 Mrd USD steigen, mehr als das Doppelte des Vorjahreswerts. (Handelsblatt S. 18)
WACHSTUM - Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) im kommenden Jahr offenbar stärker wachsen als von der Bundesregierung erwartet. Die Wirtschaftsweisen sagen für 2007 ein Wachstum von 1,8% voraus. Mit der Wachstumsschätzung wäre der Sachverständigenrat optimistischer als die Bundesregierung, die für das kommende Jahr offiziell ein Wirtschaftswachstum von 1,4% prognostiziert. Das Gutachten soll am Mittwoch in Berlin vorgestellt werden. (FTD S. 1)
BÜROKRATIE - Der Bürokratieabbau droht zu scheitern. Die Bundesregierung will keine konkreten Ziele für den Bürokratieabbau setzen. Damit droht dem Projekt von Beginn an die Luft auszugehen. (Handelsblatt S. 6)
GESUNDHEIT - Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nicht bereit, die Chefs einflussreicher Spitzenverbände des deutschen Gesundheitswesens zu dem von ihnen erbetenen Gespräch zu empfangen. (FAZ S. 11)
ENDLAGER - Bis 2035 muss der Bund voraussichtlich fast 5 Mrd EUR für die Stilllegung, den Abbau und die Endlagerung von kerntechnischen Forschungslagern ausgeben. Das geht aus einem internen Bericht des Bundesforschungsministeriums hervor. Damit wären sämtliche Folgekosten der Nuklearforschung erfasst, die aus dem Rückbau diverser Anlagen entstehen. Voraussetzung der Kalkulation ist, dass der Bundesumweltminister den niedersächsischen Schacht Konrad als Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle einrichtet. (Handelsblatt S. 6)
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© 2006 Dow Jones News
