Der russische Aktienmarkt hat zu Beginn der
neuen Börsenwoche knapp behauptet geschlossen. Nach einem aktiven
und uneinheitlichen Geschäft notierte der RTS-Interfax-Index
Versuche von Spekulanten, ein Spiel auf Hausse zu betreiben, seien an der negativen Dynamik auf Ölmärkten gescheitert, hieß es in Moskau. Die meisten russischen Ölwerte seien durch billigeres Öl unter Druck gesetzt worden, was auch den Index leicht ins Minus gezogen habe.
Aktien des weltweit größten Gasförderers Gazprom
Werte von Russlands größtem Stromversorger EES Rossii gaben um
0,18 Prozent auf 0,8305 Dollar nach. Papiere des größten russischen
Ölförderers LUKoil
Rosneft schlossen behauptet mit plus 0,11 Prozent bei 9,34 Dollar. Marktexperten erklärten den Anstieg, der im Tagesverlauf einige Prozent betrug, mit der geplanten Aufnahme der Aktie in den Index MSCI (Morgan Stanley Capital International). Die Entscheidung solle am Dienstag getroffen werden.
Papiere des insolventen Ölproduzenten Yukos
Vorzugsaktien des Pipelinebetreibers Transneft kletterten um 3,45 Prozent auf 2400,0 Dollar. Das Papier profitierte an Erklärungen des Transneft-Chefs Semjon Wainschtok, nach denen eine Ölpipeline zwischen Ostsibirien und der russischen Pazifikküste Richtung China plangemäß gebaut werde.
Aktien des Bunt- und Edelmetallproduzenten Norils Nickel
Papiere der halbstaatlichen Sparkasse Sberbank wurden nicht gehandelt (10. November: 2410,0 Dollar). Aktien des Turbinenbauers Silowyje Maschiny (Power Machines) verbilligten sich um 0,36 Prozent auf 0,1395 Dollar. Titel des Telekomunternehmens Rostelekom gewannen 1,67 Prozent auf 5,49 Dollar. Werte des Mobilfunkanbieters MTS verloren 1,27 Prozent auf 7,75 Dollar. Aktien des sibirischen Flugzeugbauers Irkut (Irkutsk) zogen nach dem Freitagssturz um 0,94 Prozent auf 1,07 Dollar an. /am/DP/sf
AXC0193 2006-11-13/18:19
