Der Konsumgüterhersteller Beiersdorf
Unterm Strich steigerte Beiersdorf den Überschuss von 335 auf rund 665 Millionen Euro. Dabei fiel der Verkauf der Beteiligung an der Medizinprodukte-Tochter BSN Medical Care ins Gewicht. Der Hersteller von Nivea und Labello verbuchte durch die Trennung von der Beteiligung einen Sondergewinn von 361 Millionen Euro nach Steuern. Ohne die Sondererträge aus dem Verkauf sowie die Einmalaufwendungen für die Neuausrichtung der Produktions- und Lieferkette belief sich der Überschuss auf 385 Millionen Euro.
Das Betriebsergebnis (EBIT), das stärker von den Umbauaufwendungen belastet wurde, sank von 531 auf 470 Millionen Euro. Ohne Sonderposten stieg es auf 590 Millionen Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 11,1 auf die vom Unternehmen prognostizierten 11,5 Prozent.
2006 legte der Umsatz im Hauptgeschäftsfeld Consumer um 7,1 Prozent auf 4,33 Milliarden Euro zu. Zweistellige Zuwachsraten verzeichneten die Regionen Osteuropa, Lateinamerika und Afrika/Asien/Australien. Die unter tesa zusammengefassten Klebefilme legten um 7,9 Prozent auf 793 Millionen Euro zu. Für beide Sparten hatte Beiersdorf ein Plus von mehr als 6 Prozent in Aussicht gestellt. Den vollständigen Geschäftsbericht für das Jahr 2006 wollen die Hamburger am 1. März vorlegen./she/mur/
ISIN DE0005200000
AXC0066 2007-01-09/11:01
