Der Spezialmaschinen- und Anlagenbauer GEA
Group verkauft ihre Anlagenbau-Tochtergesellschaft Lurgi
an den Gasehersteller Air Liquide . Der Vertrag
sei an diesem Dienstag unterzeichnet worden, teilte GEA in Bochum
mit. Der Verkaufspreis betrage 550 Millionen Euro, sagte ein
Sprecher auf Anfrage. Darin sind allerdings der Bargeld-Bestand und
die Verbindlichkeiten von Lurgi enthalten. Dem Verkauf wurde ein
Unternehmenswert von 200 Millionen Euro zu Grunde gelegt. Die
Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der
zuständigen Kartellbehörden./fn/sk
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
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