Anzeige
Mehr »
Freitag, 18.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Gallium - Das Metall hinter dem KI-Boom
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.445 Leser
Artikel bewerten:
(0)

UPDATE2: Banca Monte Dei Paschi kauft Antonveneta für 9 Mrd EUR

DJ UPDATE2: Banca Monte Dei Paschi kauft Antonveneta für 9 Mrd EUR

(NEU: Aussagen von Santander, Aktienkurs)

MAILAND (Dow Jones)--Die spanische Banco Santander SA reicht die italienische Bank Antonveneta im Zuge der Übernahme der ABN Amro an die Banca Monte Dei Paschi Di Siena weiter. Für Antonveneta zahlt Banca Monte Dei Paschi nach Angaben vom Donnerstag 9 Mrd EUR in bar und steigt mit der Übernahme zur drittgrößten Bank Italiens auf. Das Firmenkundengeschäft von Antonveneta, die Interbanca, ist allerdings nicht Teil des Geschäfts. Die Transaktion steht noch unter Vorbehalt der behördlichen Zustimmung.

Antonveneta gehört der niederländischen ABN Amro, die von einem Konsortium unter der Führung der Royal Bank of Scotland (RBS) übernommen wurde. Neben RBS gehören Banco Santander und die belgisch-niederländische Fortis der Gruppe an. Im Zuge der Übernahme ging die ABN-Amro-Tochter an die Spanier.

Banco Santander hat insgesamt 19,9 Mrd EUR für einige Vermögenswerte von ABN Amro bezahlt, rund 6,6 Mrd EUR dabei für Antonveneta. Informierte Personen sagten Dow Jones Newswires, in der vergangenen Woche habe auch die französische BNP ein Kaufinteresse an der Antonveneta angemeldet.

Man habe Antonveneta an Banca Monte Dei Paschi Di Siena verkauft, weil das Institut für eine Bank mit einem Branchennetz in Italien mehr wert wäre als für eine außenstehende, sagte Santander-CFO Antonio Alvarez während einer Telefonkonferenz. Die Kernkapitalquote von Santander dürfte nach dem Verkauf von Antonveneta nun auf 6% bis 6,2% von derzeit 5,3% steigen. Mittelfristig strebe die Bank eine weitere externe Verstärkung an. Kurzfristig seien aber keine Zukäufe geplant, fügte er hinzu.

Banco Santander hat dank des Verkaufs nun die geplante Kapitalerhöhung über bis zu 4 Mrd EUR zur Teil-Finanzierung der ABN-Übernahme abgesagt. Neben der Antonveneta übernimmt Santander auch die Banco Real in Brasilien von ABN Amro. Der Wert von Banco Real wird auf 12 Mrd EUR geschätzt. In Italien wird Banca Monte dei Paschi ihren Marktanteil nach eigenen Angaben durch die Übernahme von Antonveneta auf 9% von derzeit 6% erhöhen.

Die Aktie von Banco Santander wurde von der Nachricht beflügelt und schloss am Donnerstag mit einem Plus von 3,8% auf 15 EUR. Beobachter bezeichneten den Verkauf von Antonveneta an Banca Monte Dei Paschi als "Überraschung".

Webseite: http://www.santander.com/ 
 
   -Von Christopher Bjork und Giada Zampano, Dow Jones Newswires; 
   +49 (0)69 - 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com 
   DJG/DJN/cbr/rio 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 08, 2007 12:15 ET (17:15 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.

© 2007 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.