DJ GELDMARKT/Banken sitzen weiter auf ihrem Geld
FRANKFURT (Dow Jones)--Fest handeln am Donnerstagvormittag die kurzen Zinslaufzeiten am Euro-Geldmarkt. Overnight hat auf 4,05% zu 4,10% angezogen. "Und das obwohl morgen dem Markt über den Langfrist-Tender 20 Mrd EUR zusätzliche Liquidität zufließen", wie ein Disponent anmerkt. TomNext und SpotNext signalisierten sogar noch etwas höhere Zinsen. EONIA wurde per Mittwoch mit 4,083% festgestellt. "Die Banken sitzen weiter auf ihrer Liquidität", sagt der Disponent. Die nicht enden wollende Kredit- und Hypothekenkrise sorge im Interbankengeschäft für große Vorsicht.
Auch über den Jahresultimo hinaus sei "quasi keinerlei Abgabebereitschaft vorhanden", berichtet der Disponent. Vom 2-Monats- bis zum Jahresgeld seien die Zinssätze tendenziell fest. Anders sei das Bild bei den Geldmarkt-Futures, hier hätten sich die Zinserwartungen kaum verändert. Der Spread zwischen Kasse und Futures weite sich also aus. Am Euro-Geldmarkt wurde zur Haupthandelszeit gegen 11.30 Uhr folgende Notierungen genannt (Angaben in Prozent, Werte vom Vortag in Klammern):
===
Tagesgeld: 4,05 - 4,10 (4,05 - 4,06)
Wochengeld: 4,10 - 4,15 (4,10 - 4,15)
1-Monats-Geld: 4,15 - 4,20 (4,12 - 4,17)
2-Monats-Geld: 4,60 - 4,65 (4,60 - 4,65)
3-Monats-Geld: 4,60 - 4,65 (4,60 - 4,65)
6-Monats-Geld: 4,60 - 4,65 (4,60 - 4,65)
12-Monats-Geld: 4,55 - 4,60 (4,51 - 4,61)
Mittwoch Dienstag
(in Mio EUR)
Zentralbankguthaben (lfd. Durchschnitt): 212.855 216.167
Zentralbankguthaben (Tageswert): 189.672 216.284
Spitzenrefinanzierungsfazilität: 9 1
Einlagefazilität: 219 193
Autonome Faktoren: 244.126 230.534
===
DJG/bek/thl/gos
(END) Dow Jones Newswires
November 22, 2007 06:18 ET (11:18 GMT)
Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.
