DJ DEVISEN/Schwache US-Daten treiben Euro fast auf 1,48 USD
FRANKFURT (Dow Jones)--Ungebremst nach oben ist es am Montag mit dem Euro gegangen. Die Gemeinschaftswährung legt mehr als einen Euro-Cent gegen den Dollar zu und verlässt den europäisch dominierten Handel bei rund 1,4793 USD und damit nur knapp unter der psychologisch wichtigen 1,48er-Marke. Vor allem die desaströsen US-Neubauverkäufe hätten die Dollarschwäche erneut verstärkt, heißt es im Handel. Die US-Verkäufe wurden im November massiv herabrevidiert auf -12,6% nach vorläufigen -9% und fielen im Dezember erneut um -4,7%. Damit haben die US-Hausverkäufe ein Zwölf-Jahres-Tief erreicht.
Mit Spannung warte der Markt nun auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch. "Der Markt drückt den Dollar so, als ob die Fed mit Sicherheit nochmal um 50 Basispunkte heruntergeht", so ein Händler. Sicher sei dies allerdings nicht: "Sollte es tatsächlich eintreten, hätte sie ihre Munition verschossen". Eine weisere Taktik sei daher, Zinssenkungen nur anzukündigen und zu erklären, die Wirtschaft sei nun stabil genug und brauche keine weitere. "Das würde der Markt als starkes, positives Signal werten", so der Händler. Der Dollar dürfte auf solche Aussagen hin deutliche Stärke zeigen.
"Möglicherweise sehen wir dann vor der Fed-Sitzung schon die Spitzenkurse des Euro gegen den Dollar", ergänzt ein Charttechniker. Ein Rückfall bis knapp über 1,43 USD sei charttechnisch möglich.
Die Feinunze Gold wurde im Londoner Nachmittagfixing mit 921,75 USD festgestellt nach 916,50 USD am Vormittag.
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Europa Europa New York
(Mo,13.07) (Mo, 7.53) (Fr,Späthandel)
EUR/USD 1,4793 1,4723 1,4678
USD/JPY 106,76 106,46 106,12
EUR/JPY 157,89 156,70 155,77
EUR/GBP 0,7441 0,7424 0,7426
EUR/CHF 1,6106 1,6073 1,6047
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DJG/mod/reh
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January 28, 2008 11:18 ET (16:18 GMT)
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