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MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)

DJ MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)

=== 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX            zuletzt     +/- % 
DAX              6.883       1,1% 
DAX-Future       6.957       1,1% 
MDAX             9.335       1,7% 
TecDAX             816       1,4% 
Euro-Stoxx-50    3.799       1,7% 
Stoxx-50         3.257       1,8% 
Dow-Jones       12.570       1,5% 
S&P-500-Index    1.372       1,4% 
Nasdaq-Comp.     2.328       1,0% 
EUREX            zuletzt     +/- Ticks 
Bund-Future      115,65      -11 
 

AKTIENMARKT

EURO-STOXX-50/STOXX-50

Mit einem freundlichen Handelsstart an den europäischen Börsen rechnen Marktteilnehmer am Dienstag. Als Grund nennen sie das Kursplus an der Wall Street im späten Handel, nachdem die Ratingagentur S&P die Einstufung der Anleihenversicherer Ambac und MBIA mit "AAA" bestätigt hat. Am Vormittag steht die Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimaindex zur Veröffentlichung an. Die Stimmung in der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands dürfte sich im Februar zwar leicht eingetrübt haben, insgesamt aber immer noch als relativ gut zu bezeichnen sein.

Am Montag haben die Märkte sehr fest geschlossen. Gestützt wurde der Markt von der Hoffnung auf ein Rettungspaket für den US-Anleiheversicherer Ambac. Eine Gruppe von Banken sei bereit, das Unternehmen mit knapp 3 Mrd USD zu unterstützen, hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet. "Das hilft der Finanzbranche", sagte ein Händler. Für etwas Entspannung sorgten auch neue Daten vom US-Immobilienmarkt. Positive Nachrichten gab es zum Wochenauftakt aus dem Versicherungssektor, was zu einem Anstieg von 2,4% führte. Zum einen verwiesen Händler auf einen Bericht , wonach der Investor J.C. Flowers 1,5 Mrd GBP Kredite aufnehmen will, um eine Übernahme von Friends Provident zu stemmen. Zum anderen stufte Lehman Brothers Lloyds TSB auf "Overweight" hoch. Daneben kam gute Kunde vom deutschen Versicherungsriesen Münchener Rück, der seine Gewinnprognose für 2008 erhöht hatte. Gute Meldungen kamen auch aus dem Bankenbereich. Royal Bank of Scotland (RBS) stiegen um 5%, gestützt von einem Bericht, dass die Qatar Investment Authority (QIA) eine Beteiligung plane. Zum anderen gab es Spekulationen zu einer höhere Dividende der RBS. Roche legten um 4,5% zu. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hatte hier für das Medikament "Avastin" die Zulassung für eine weitere Indikation erteilt. Der Pharmasektor insgesamt stieg um 1,8%.

DAX/MDAX/TECDAX

Fest - Das Geschäft verlief recht unspektakulär. Die Short-Eindeckungen und die davon ausgelöste Erholungsbewegung führten Aktienhändler vor allem auf die mögliche Rettung des in Schwierigkeiten geratenen US-Anleihe-Versicherers Ambac zurück. Für etwas Entspannung sorgten auch neue Daten vom US-Immobilienmarkt. Die Verkäufe bestehender Häuser in den USA sind im Januar um 0,4% und damit weniger stark als befürchtet gesunken. Besonders Bankenwerte waren gesucht. Commerzbank stiegen um 4,9% und Hypo Real Estate um 2,3%. Auch die Versicherer erzielten deutliche Aufschläge. Die am Berichtstag veröffentlichten Zahlen der Münchener Rück bestätigten die bereits bekannten Kernzahlen. Die Aktie stieg um 1,6%. Versorger hinkten dagegen dem Markt hinterher. Händler verwiesen auf die enttäuschenden RWE-Zahlen der Vorwoche. RWE wurden zudem von der Herabstufung der UniCredit auf "Neutral" belastet und stiegen daher nur um 0,4%. Schwäche zeigten auch SAP. Händler verwiesen auf einen Bericht im "Handelsblatt", demzufolge SAP nach der Integration von Business Objects an weitere Zukäufe denkt. Der Markt sei bei Übernahmen wegen der Finanzierungsbedingungen derzeit vorsichtig, hieß es dazu von Händlerseite. SAP büßten 0,9% ein.

DAX-FUTURES

Fester - Die Aufschläge an Wall Street im späten Handel sorgten auch beim marktführenden März-DAX für einen kräftigen Aufwärtsschub. Der Kontrakt schloss auf Tageshoch. Der Future liege weiterhin in einer Range zwischen 6.685 und 7.100 Punkten, hieß es von Händlern. Eine erste Unterstützung liege um 6.800 Punkte.

RENTEN-/GELDMARKT

RENTEN-FUTURES

Knapp behauptet - Das Tageshoch lag bei 115,95% und das Tief bei 115,54%. Es wurden 1.093.536 Kontrakte umgesetzt. Charttechnisch ist der März-Kontrakt bei 115,58% gut unterstützt, bei 116,26% sehen Marktteilnehmer einen Widerstand.

GELDMARKT

Das Tagesgeld wird für Dienstag mit unveränderten Sätzen von 3,97% bis 4,02% am europäischen Geldmarkt erwartet.

DEVISENMARKT

Etwas leichter tendiert der Euro am Morgen zu Dollar und Yen. Händler urteilen aber, dass der Handel volatil verläuft und jederzeit Richtungsänderungen eintreten können. Starke Widerstände verhinderten, dass der Euro in die Nähe des Allzeithochs bei 1,4966 USD gehen könnte.

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,4815  -0,1% 
EUR/JPY  159,8977  -0,3% 
EUR/CHF    1,6148   0,0% 
USD/JPY  107,9100  -0,2% 
USD/CHF    1,0898   0,0% 
GBP/USD    1,9654  -0,1% 
EUR/GBP    0,7539   0,0% 
 

ÖLMARKT (NYMEX LIGHT SWEET)

aktuell   Vortag New York 
USD      98,81   99,23 

Nach einem überwiegend ruhigen Handel hat der Ölpreis am Montag im späten Verlauf an der Nymex noch einmal zugelegt und über der Marke von 99 USD geschlossen. Damit schloss der Kontrakt in sieben der vergangenen acht Sitzungen höher. Zur Begründung für den Anstieg verwiesen Händler unter anderem auf die weiter gestiegenen Heizölpreise, die vor dem Hintergrund der Kälte im Mittleren Westen und Nordosten der USA zulegten. Auch der Konflikt im Nordirak stehe weiter im Fokus des Interesses, hieß es.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
   08:00 Destatis, BIP 4Q (2. Veröffentlichung) 
         saisonbereinigt 
         PROGNOSE:   +0,3% gg Vq 
         1. Veröff.: +0,3% gg Vq 
         3. Quartal: +0,7% gg Vq 
         kalenderbereinigt 
         PROGNOSE:   +1,8% gg Vj 
         1. Veröff.: +1,8% gg Vj 
         3. Quartal: +2,5% gg Vj 
 
   10:00 ifo Institut für Wirtschaftsforschung, 
         Geschäftsklimaindex Februar 
         PROGNOSE: 102,8 ; zuvor: 103,4 
 
- IT 
   09:30 Geschäftsklimaindex Februar 
         PROGNOSE: 91,1 ; zuvor: 91,6 
 

AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.)

OMV AG: Ergebnis 4. Quartal 2007. Konsensschätzung bereinigtes EBIT: 652 (561) Mio EUR. Bereinigtes Nettoerg: 418 (411) Mio EUR.

Suez: Ergebnis 2007. Konsensschätzung Nettoerg: 3,22 (3,6) Mrd EUR. EBITDA: 7,8 (7,08) Mrd EUR.

=== 
   DJG/ros/raz 
 

(END) Dow Jones Newswires

February 26, 2008 01:51 ET (06:51 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

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