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ne-na.de/EU-Kommission sorgt sich um Dienstleistungsfreiheit - Brüssel untersucht Einschränkungen des Glücksspiels in Griechenland und den Niederlanden

DJ ne-na.de/EU-Kommission sorgt sich um Dienstleistungsfreiheit - Brüssel untersucht Einschränkungen des Glücksspiels in Griechenland und den Niederlanden

ne*na.de/EU-Kommission sorgt sich um Dienstleistungsfreiheit - Brüssel 
untersucht Einschränkungen des Glücksspiels in Griechenland und den 
Niederlanden 
 
Brüssel, 4. März 2008 * Nach Deutschland droht jetzt auch den Niederlanden 
und Griechenland ein Vertragsverletzungsverfahren wegen unzulässiger 
Beschränkungen des freien Dienstleistungsverkehrs auf dem Glücksspielsektor. 
Darauf hat der Vorsitzende der CDU/CSU*Gruppe im Europäischen Parlament, 
Werner Langen (CDU) http://cdu*csu-ep.de, in Brüssel hingewiesen. ,,Die 
EU*Kommission untersucht völlig zu Recht die bestehenden Beschränkungen. 
Kein Mitgliedstaat kann sich darauf berufen, den Zugang der Öffentlichkeit 
zu Glücksspielen beschränken zu wollen, wenn er gleichzeitig seine eigenen 
Bürger zur Teilnahme an staatlichen Lotterien, Glücksspielen oder Wetten 
ermuntert. Genau dies ist aber in Griechenland, den Niederlanden und auch 
beim staatlichen Glücksspielmonopol in Deutschland der Fall", betonte Langen 
 
Es stehe außer Frage, so der Gruppenvorsitzende weiter, dass die Bekämpfung 
von Spielsucht und der Verbraucherschutz ein hohes Gut sind: ,,Dann kann es 
aber nicht sein, dass Glückspiele, die der Staatskasse zugute kommen, 
weniger schädlich sind als diejenigen von privaten Veranstaltern. Die 
genannten Mitgliedstaaten machen sich folglich unglaubwürdig mit dem 
Versuch, sich unliebsame Konkurrenz unter dem Deckmantel des 
Verbraucherschutzes vom Leibe zu halten". So habe der Europäische 
Gerichtshof in seiner laufenden Rechtsprechung bereits mehrfach 
festgestellt, dass jede auf den Schutz des Allgemeininteresses abzielende 
Beschränkung des Glücksspiels kohärent und systematisch zu dessen Eindämmung 
beitragen müsse. 
 
Stattdessen hätten sowohl Griechenland als auch die Niederlande sogar neue 
Glücksspiele eingeführt und diese auch intensiv beworben. Ähnliches gelte 
für den neuen Lottostaatsvertrag in Deutschland und die Überlegungen zur 
Einführung von Lotterien auf europäischer, also grenzüberschreitender, Ebene 
(Euro*Lotto). Die Kommission gehe deshalb zu Recht davon aus, dass die 
bestehenden Beschränkungen nicht mit geltendem Gemeinschaftsrecht vereinbar 
sind und damit gegen den freien Dienstleistungsverkehr im EU*Binnenmarkt 
verstoßen. ,,Die in den betreffenden Mitgliedstaaten bestehenden 
Beschränkungen sind weder notwendig noch verhältnismäßig, sondern 
diskriminierend. Sollte es zu keiner Änderung der bestehenden Praxis kommen, 
wird ein Vertragsverletzungsverfahren unausweichlich werden und damit 
zugleich das Ende der bestehenden Monopole näher rücken", so der 
EVP*Wettbewerbspolitiker abschließend. 
 
,,Ein Ende des Monopols ist unabdingbar, da sich die staatlichen Wettanbieter 
unserer Ansicht nach nicht immer korrekt verhalten. Eigentlich dürften sie 
keinerlei Werbung mehr machen, die einen Anreiz zum Glücksspiel setzen. 
Diese Vorgaben werden täglich unterlaufen. Von Tag zu Tag bekommen also die 
Argumente der Gegner einer zementierten und antiquierten Wettlandschaft in 
Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern mehr Gewicht", 
kommentiert Helmut Sürtenich, Vorstand des Düsseldorfer Sportwettenanbieters 
Top*Wetten AG http://www.top-wetten-ag.de, der auch an den Unternehmen 
Betwitch http://www.betwitch.com und Wettcorner http://www.wettcorner.com 
beteiligt ist. Sein Unternehmen, so Sürtenich, setze aber längst auf Märkte, 
die liberaler sein, so zum Beispiel in Osteuropa. 
 
Eine Meldung vom Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn 
verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 03, 2008 04:44 ET (09:44 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

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