Die Talfahrt des Dollar zu vielen
wichtigen Währungen hat auch am Donnerstag angehalten. So sank die
US-Währung am Vormittag zum Euro auf einen neuen historisch
Tiefstand von 0,6405 Euro. Der Euro
Seit dem Ausbruch der amerikanischen Hypothekenkrise im vergangenen Sommer hat der Dollar zu vielen wichtigen Währungen dramatisch an Wert verloren. So gewann der Euro zum Dollar seit August 2007 um über 20 Cent oder rund 15 Prozent an Wert. Auch andere wichtige Währungen wie der japanische Yen oder der Schweizer Franken haben zum Dollar seit dem vergangenen Sommer merklich an Wert gewonnen. Auch das britische Pfund zeigte sich zuletzt wieder etwas fester zum Dollar, nachdem es seit Ende 2007 zunächst deutlich gefallen war.
Als Gründe für die anhaltende Talfahrt der US-Währung gelten vor allem die Gefahr einer Rezession in den USA, gepaart mit kräftigen Zinssenkungen der US-Notenbank. Nachdem die Federal Reserve den US-Leitzins seit dem Sommer 2007 um insgesamt 2,25 Punkte auf aktuell 3,0 Prozent gesenkt hatte, rechnen Experten auch künftig mit weiteren Zinsschritten nach unten./bf/jkr
AXC0117 2008-03-13/11:05
