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Dt Stahlwerke müssen sich auf höhere Schrottpreise einstellen

DJ Dt Stahlwerke müssen sich auf höhere Schrottpreise einstellen

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die deutsche Stahlschrott-Branche geht davon aus, dass die Schrottpreise in den kommenden Monaten weiter ansteigen werden. 79% der Unternehmen rechnen mit einem Preisanstieg in den nächsten sechs Monaten, wie der Branchenverband BDSV am Dienstag mitteilte. Die restlichen Unternehmen gingen von einem unveränderten Preisniveau aus.

Mit einem weiteren Preisanstieg würden sich auch die Kosten für die deutschen Stahlproduzenten wie ThyssenKrupp oder Salzgitter erhöhen. Im vergangenen Jahr wurden in der deutschen Stahlindustrie 21,7 Mio Tonnen (t) Schrott als Rohstoff eingesetzt. Das waren nicht nur 2,6% mehr als noch 2006, sondern auch rund 45% der gesamten deutschen Rohstahlproduktion. Sowohl die Lieferungen an die Stahlwerke als auch an die Gießereien erreichten 2007 neue Höchststände. Auch die Exporte erreichten mit einem Plus von 8,8% auf 8,3 Mio t einen neuen Spitzenwert.

Die Mitgliedsunternehmen des Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling und Entsorgungsunternehmen (BDSV) beurteilen die aktuelle Marktlage der Branche überwiegend als unverändert. Jedes fünfte Unternehmen geht für 2008 sogar von weiteren Verbesserungen aus. Der BDSV, der in Deutschland über 600 Unternehmen vertritt, ist der größte Stahlrecycling-Verband in Europa. Die Mitgliedsunternehmen erwirtschaften zurzeit einen Umsatz von insgesamt rund 10 Mrd EUR.

Webseite: http://www.bdsv.de 
 
  -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, 
   andreas.heitker@dowjones.com 
   DJG/hei/kth 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 18, 2008 11:35 ET (15:35 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
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