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ne-na.de/Auf dem Weg zum journalistischen Einheitsbrei - Kritische Anmerkungen zur Elefantenhochzeit von WAZ und WDR

DJ ne-na.de/Auf dem Weg zum journalistischen Einheitsbrei - Kritische Anmerkungen zur Elefantenhochzeit von WAZ und WDR

ne-na.de/Auf dem Weg zum journalistischen Einheitsbrei - Kritische 
Anmerkungen zur Elefantenhochzeit von WAZ und WDR 
 
Düsseldorf, 3. April 2008 - Die Online-Kooperation der Westdeutschen 
Allgemeinen Zeitung (WAZ) http://www.derwesten.de mit dem Westdeutschen 
Rundfunk (WDR) http://www.wdr.de stößt weiterhin auf Bedenken. ,,Die 
Konkurrenz prüft bereits rechtliche Schritte", berichtet das Magazin W&V 
http://www.wuv.de. Beiträge der gebührenfinanzierten ARD-Anstalt WDR sollen 
auf der Website DerWesten.de des Zeitungskonzerns WAZ zu sehen sein. ,,Diese 
Elefantenhochzeit, bei der der frühere Rau- und Schröder-Vertraute Bodo 
Hombach und NRWs ,Arbeiterführer' Jürgen Rüttgers Pate gestanden haben, ist 
nicht gut für die Meinungsfreiheit. Es ist schon fragwürdig genug, wie 
exzessiv eine Rundfunkanstalt, die vom Gebührenzahler am Leben gehalten 
wird, das eigene Internet-Angebot ausbaut und damit der privaten Konkurrenz 
das Wasser abgräbt. Wir hätten eine medienrechtlich saubere Situation, wenn 
sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf ihren Auftrag zur 
Grundversorgung beschränkten und nicht ständig im Garten der Privaten 
wilderten. Aber der Magen von ARD und Co. ist anscheinend sehr groß", 
kommentierte der Düsseldorfer Wirtschaftsexperte Jörg Peisert 
http://www.joerg-peisert.de diese neue Ehe, die erst einmal auf ein Jahr 
geschlossen wurde. 
 
Jürgen Doetz, Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telemedien 
(VPRT) http://vprt.de, sieht dies ähnlich. Die Kooperation sei ein ,,Angriff 
auf die Meinungsvielfalt und den fairen Wettbewerb" und machen den Drang der 
Öffentlich-Rechtlichen ,,nach Marktbesetzung und Kommerzialisierung mehr als 
deutlich", so Doetz laut W&V. Und auch die Nachrichtenagentur ddp 
http://www.ddp.de sieht die Elefantenhochzeit skeptisch, da viele 
WDR-Beiträge auf ddp-Meldungen beruhen. ,,Wenn bei der Kooperation Inhalte 
aus unserem Ticker ohne Vergütung auf neuen Plattformen verwendet würden, 
müssten wir uns überlegen, was wir dann unternehmen", sagte 
ddp-Chefredakteur Joachim Widmann. 
 
Eine Meldung vom Medienbüro Sohn. Für den Inhalt ist das Medienbüro Sohn 
verantwortlich. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

April 03, 2008 06:19 ET (10:19 GMT)

© 2008 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten die besseren Chance
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

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