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Asian-Plantation: Zwei Mega-Trends in einem

DJ Asian-Plantation: Zwei Mega-Trends in einem

Stuttgart 22.04.08 
 
BNP-Paribas hat gemeinsam mit der Börse Stuttgart einen neuen Index 
 
entwickelt, der die Aktien der großen asiatischen Plantagen-Betreiber 
enthält: Der S-BOX BNP Paribas Plantation Index. Seit heute gibt es von der 
französischen Bank auch ein Zertifikat, das diesen Index eins zu eins 
abbildet: Das S-BOX BNP Paribas Asian Plantation Performance-Index 
Zertifikat. Es vereint gleich zwei nachhaltige Wachstums-Stories in einem 
auf sich: Das sagenhafte Wachstum Asiens und die Rallye bei den 
Agrarrohstoffen. Die Wertpapier-Kennnummer lautet BN1W3L. 
 
In den vergangenen Jahren hat es kaum eine Asset-Klasse gegeben, die nicht 
 
gestiegen ist. Inzwischen hat sich dies - im Zuge der Subprime-Krise - 
merklich geändert. Insbesondere die weltweiten Aktienmärkte sind teilweise 
massiv in den Keller gegangen. Aber auch bei den Rohstoff-Notierungen hat 
sich zuletzt gezeigt, dass nicht alles Gold war, was 2007 noch so wunderbar 
zu glänzen schien. Insbesondere einige Industriemetalle haben herbe 
Einbrüche erlitten. 
 
Heute gibt es gibt nur noch wenige Anlage-Trends, die von der amerikanischen 
 
Finanzkrise und den weltweit um sich greifenden Konjunktursorgen nicht 
beeinträchtigt worden sind - oder aber noch beeinträchtigt werden können. 
Der stabilste und überzeugendste Aufwärtstrend der letzten Jahre ist die 
Hausse bei den Agrar-Rohstoffen. Nachdem die Preise für landwirtschaftliche 
Produkte jahrzehntelang am Boden lagen, hat hier zuletzt eine spektakuläre 
Wende eingesetzt. 
 
Dies Entwicklung muss niemanden verwundern. Schließlich gibt es zur Zeit 
 
insbesondere in Asien, aber auch in den lateinamerikanischen und 
osteuropäischen Ländern einen neuen Mittelstand, der hunderte Millionen 
Menschen umfasst. Dieser neue Wohlstand schlägt sich in allererster Linie 
bei den landwirtschaftlichen Produkten nieder. Eine nahezu unglaubliche Zahl 
an neuen Verbraucher will ihre Bedürfnisse nach mehr und besseren 
Nahrungsmitteln stillen - und kann sich dies inzwischen auch leisten. Dem 
steht auf dem Weltmarkt ein Angebot gegenüber, das mittelfristig nicht 
beliebig stark gesteigert werden kann. 
 
Einer der interessantesten Agrarrohstoffe ist Palmöl. Dieses wird 
 
größtenteils in großen Plantagen in Fernost (vor allem Indonesien und 
Malaysia) gewonnen. Die weltweite Nachfrage nach Ölen und Speisefetten zu 
Ernährungszwecken und für Kosmetika wächst stetig an. Die Food and 
Agriculture Organisation rechnet zwischen den Jahren von 2001 bis 2030 mit 
einem Zuwachs um über 112 Prozent auf 54 Millionen Tonnen pro Jahr. Hinzu 
kommt ein rapide steigender Bedarf nach CO2-neutralen Brennstoffen für 
stationäre und mobile Verbrennungsmotoren. Dabei ist die Gewinnung von 
Palmöl weitaus effektiver und ergiebiger als etwa von Raps-, Soja- oder 
Sonnenblumenöl. 
 
Diese Entwicklungen dürften dafür sorgen, dass sowohl die Palmöl-Nachfrage 
 
als auch die Gewinnmargen der Produzenten stetig klettern werden. Denn ein 
zügiger Ausbau der Produktion ist den Plantagenbetreibern nur sehr bedingt 
möglich. Nach Pflanzung einer Palme dauert es mindestens sieben Jahre, bis 
aus der Pflanze ein erster (relativ geringer) Ertrag erzielt werden kann. 
Dementsprechend sollte der derzeitige Aufwärtszyklus noch mindestens einige 
Jahre lang anhalten. Gleichzeitig ist kaum zu erwarten, dass die 
Palmöl-Nachfrage nennenswert unter der Subprime-Krise leiden wird, die die 
übrigen Asset-Klassen zur Zeit so fest im Griff hat. Man wird sich schwer 
tun, einen Zusammenhang zwischen einer möglichen Rezession in den USA und 
dem weltweiten Speiseöl-Bedarf zu konstruieren. 
 
Asiens Plantagen-Betreiber sind daher eine hervorragende 
 
Investment-Gelegenheit für den mittel- bis langfristig denkenden Anleger. 
Asiens Palmöl-Plantagen profitieren von der boomenden Nachfrage nach 
Agrarrohstoffen ebenso stark wie von Asiens günstigen Grundstückpreisen und 
dem niedrigen Lohnkostenniveau. Auf lange Sicht sollte zudem auch das 
Wertsteigerungspotential bei den riesigen landwirtschaftlichen Flächen 
beachtet werden. Gute und fruchtbare Agrarflächen könnte eines Tages knapp 
werden! 
 
Das S-BOX BNP Paribas Asian Plantation Performance-Index-Zertifikat (WKN: 
 
BN1W3L) enthält die Aktien von neun asiatischen Plantagen-Betreibern und 
Großhandelsunternehmen, die auf die Verarbeitung von und den Handel mit 
Agrar-Rohstoffen spezialisiert sind. Die Index-Zusammensetzung kann - je 
nach der Entwicklung der Finanzmärkte - an zwei Stichtagen pro Jahr 
angepasst werden. Der maximale Anteil eines Indexmitglieds liegt bei 20 
Prozent. Es können maximal 25 Titel in den Index-Basket aufgenommen werden. 
 
Derzeit sind die Aktien folgender Unternehmen enthalten: 
 
Asiatic Development Berhad ist ein malaysischer Plantagenbetreiber, der von 
 
dem Mischkonzern Genting kontrolliert wird. Wie viele andere 
Plantagen-Gesellschaft hat das Unternehmen in den letzten Jahren seine 
umfangreichen Länderein auch zum Aufbau von Immobilienprojekten genutzt. 
 
Gewichtung: 2,4 Prozent 
 
Astra Agro Lestari ist Indonesiens größter Palmöl-Erzeuger mit einer 
 
Jahresproduktion von 18,4 Millionen Tonnen (2008). In den ersten Monaten 
dieses Jahres konnte der Plantagenbetreiber die Erzeugung um 26 Prozent 
steigern. 
 
Gewichtung: 5,86 Prozent 
 
Bakrie Sumatera Plantation ist ein Betreiber von Kautschuk- und 
 
Palmöl-Plantagen in Indonesien. Es besitzt zudem umfangreiche 
Verarbeitungsanlagen zur Produktion von Naturkautschuk und Latex. Die 
Palmplantagen wurden erst in den 90er Jahren aufgebaut und hinzuerworben. 
 
Gewichtung: 9,00 Prozent 
 
Golden-Agri-Resources ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Palmöl und 
 
anderen pflanzlichen Ölen. Das Unternehmen betreibt zudem umfangreiche 
Speicheranlagen und einen eigenen Hafen. Geschäftssitz von 
Golden-Agri-Resources ist Singapur. Der Großteil der Plantagen befindet sich 
in Indonesien, wo das Unternehmen über eine Anbaufläche von 307.000 Hektar 
Ölpalmen verfügt. 
 
Gewichtung: 8,89 Prozent 
 
Indofood Agri Resources betreibt Palmöl- und Kautschuk-Plantagen in 
 
Indonesien und Malaysia auf einer Fläche von 220.000 Hektar. Bei der 
Produktion von Pflanzenöl und Pflanzenfetten deckt das Unternehmen die 
komplette Wertschöpfungskette ab und verfügt unter anderem über mehrere 
eigene Speiseöl- und Margarine-Marken. 
 
Gewichtung: 15,18 Prozent 
 
IOI Corporation ist einer der größten asiatischen Betreiber von 
 
Palm-Plantagen und Palmöl-Raffinerien. Daneben verwaltet die Gruppe ein 
umfangreiches Immobilienvermögen und betreibt Einkaufszentren und Hotels. 
Sie ist hauptsächlich in Malaysia tätig. 
 
Gewichtung: 20,00 Prozent 
 
Kuala Lumpur Pekong ist ein großer malaysischer Palmöl-Plantagenbetreiber. 
 
Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren zudem als Bauträger in 
Erscheinung getreten und besitzt Industriebeteiligungen sowie das weltweit 
agierende Kosmetik-Unternehmen Crabtree & Evelyn. 
 
Gewichtung: 7,08 Prozent 
 
London Sumatra Indonesia (,,Lonsum")betreibt Plantagen für Palmöl, Kautschuk, 
 
Tee und Kaffee in Indonesien. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt 
in der Produktion und Palmöl-Produkten. 
 
Gewichtung: 11,59 Prozent 
 
Wilmar International: Das in Singapur beheimatete Unternehmen ist die 
 
weltgrößte Palmöl-Handelsgesellschaft. Es ist außerdem der größte Lieferant 
von Speiseölen nach China. 
 
Gewichtung: 20,00 Prozent 
 
- Dies ist eine Mitteilung von EMFIS.COM. Für den Inhalt ist ausschließlich 
 
EMFIS.COM verantwortlich. - 
 

(END) Dow Jones Newswires

April 22, 2008 09:05 ET (13:05 GMT)

© 2008 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



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Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.