Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Top-Ergebnisse: 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter + massives Tagebau-Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
159 Leser
Artikel bewerten:
(0)

JPM-CEO sieht Finanzkrise noch nicht ausgestanden - WamS

DJ JPM-CEO sieht Finanzkrise noch nicht ausgestanden - WamS

FRANKFURT (Dow Jones)--Der CEO der US-Bank J.P. Morgan Chase, James Dimon, hält die Finanzkrise noch nicht für ausgestanden: "Wir können nur mutmaßen, wie tief und lange die Rezession in den Vereinigten Staaten wirklich geht und wie sich das dann wieder auf die Banken auswirkt", sagte Dimon im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". Zwar seien 75% der faulen Kredite abgearbeitet, die aus der Hypothekenkrise resultierten. "Aber wir sind mit der Krise noch lange nicht durch."

Dimon sorgte im März für Furore, als er innerhalb von 72 Stunden der Übernahme der angeschlagenen Investmentbank Bear Stearns zustimmte und nun zehn USD pro Bear-Stearns-Aktie bezahlen wird, nachdem das Papier rund ein Jahr zuvor noch 170 USD wert war. Dimon ist zuversichtlich, die Übernahme schneller abschließen zu können als bislang angekündigt: Es gehe "jetzt vor allem darum, die wichtigsten Kunden und die besten Mitarbeiter zu halten. Deshalb muss alles sehr schnell gehen. Ich hoffe, dass wir diese Transaktion noch vor dem 30. Juni abschließen können, also schneller als geplant." Es bliebe allerdings immer das Risiko von Rechtsstreitigkeiten.

Angesichts der Erfahrungen in der Branche hält es der CEO von J.P.Morgan Chase für sinnvoll, die Freiheit der Investmentbanken zu begrenzen. "Damit meine ich zum Beispiel die Praxis, bei komplizierten Transaktionen mit Derivaten sich sofort den gesamten Gewinn gutzuschreiben und dann darauf zu hoffen, dass die Papiere nicht im Wert drastisch verfallen." Auch für die Mitarbeiter seien so kurzfristige und damit völlig falsche Anreize gesetzt worden.

Weder an der Citigroup noch an deren Deutschland-Geschäft hat Dimon Interesse. Zu dem Privatkundengeschäft der Citigroup in Deutschland sagte Dimon: "Aus meiner heutigen Sicht wären Übernahmen dieser Art Zeitverschwendung."

DJG/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 04, 2008 05:51 ET (09:51 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.