Anzeige
Mehr »
Donnerstag, 12.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Top-Ergebnisse: 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter + massives Tagebau-Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
52 Leser
Artikel bewerten:
(0)

XETRA-VERLAUF/Finanzmarktkrise schickt DAX auf Dreimonatstief

DJ XETRA-VERLAUF/Finanzmarktkrise schickt DAX auf Dreimonatstief

FRANKFURT (Dow Jones)--Schwächer tendiert der deutsche Aktienmarkt am Freitagvormittag. Der DAX ist im Tagestief bis auf 6.348 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 20. März gefallen. Am Markt kursieren nach Aussage von Händlern erneut Spekulationen um weitere hohe Abschreibungen bei Banken. Die Citigroup beispielsweise sieht die Deutsche Bank unter erhöhtem Druck, das Kapital erhöhen zu müssen. Zudem ist der Ölpreis am Morgen auf ein neues Rekordhoch bei 141,71 USD je Barrel gestiegen.

Der DAX gibt gegen 11.08 Uhr um 1,1% bzw 68 Punkte auf 6.391 nach. Damit hat er sich um 43 Punkte vom Tagestief erholt. Mit dem Unterschreiten der Unterstützungszone von 6.430 bis 6.380 Punkten drohe ein Abrutschen des DAX bis auf die Jahrestiefs von 6.168 Punkten, sagen charttechnisch orientierte Analysten.

"Es ist noch immer viel Unsicherheit am Markt über den Trend von Konjunktur und Aktien im zweiten und dritten Quartal", kommentiert ein Händler mit Blick auf den kurz bevorstehenden Halbjahres-Ultimo. Den größten Einfluss auf die Kurse seitens der Konjunktur dürfte am Nachmittag der Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan im Juni haben.

Unter den Einzeltiteln büßen Deutsche Bank 3,2% auf 55,33 EUR ein und Postbank 1,2% auf 56 EUR. Deutsche Börse verlieren 2,5% auf 72 EUR. Laut der "Börsen-Zeitung" will die Börse den Xetra-Handel künftig eine halbe Stunde früher um 8.30 Uhr beginnen lassen. Marktteilnehmer werten den Artikel als Ausdruck des wachsenden Konkurrenzdrucks, dem sich der Börsenbetreiber durch alternative Handelsplattformen wie Chi-X oder Turquoise ausgesetzt sehen dürfte.

Händler zeigen sich hiervon ebenfalls nicht begeistert. Längere Handelszeiten hätten schon in der Vergangenheit nicht funktioniert, und es gebe keine Anzeichen, dass dies in Zukunft der Fall ist, heißt es. Längere Handelszeiten führten lediglich zu einer Verwässerung der Liquidität, zögen aber keinesfalls neue Gelder und Umsätze an.

Finanzwerte wie Hypo Real Estate, Allianz und Münchener Rück geben nach, ebenso zyklische Aktien wie Daimler, BMW und Infineon, die mit einem Minus von 3,4% auf 5,61 EUR größter DAX-Verlierer sind. Im MDAX trifft es Bilfinger Berger, Deutz und Heidelberger Druck. Am besten halten sich noch die weniger konjunkturabhängigen Titel wie Merck, Fresenius Medical Care sowie die Versorger RWE und E.ON.

Mit MAN und TUI tendieren zwei weitere "Zykliker" sehr schwach. BASF halten sich mit einem Minus von 0,4% auf 44,13 EUR etwas besser. Bei der Aktie wird ein Split im Verhältnis 1 zu 2 wirksam. Zudem hat die Deutsche Bank das Kursziel um 4 auf 58 EUR erhöht hat und rät weiter zum Kaufen.

Premiere steigen um 1,5% auf 14,13 EUR. Laut Händlern dürfte ein Bericht im "Wall Street Journal" (WSJ), dem zufolge die News Corp die Übernahme von Premiere und der spanischen Digital+ plant, die Aktie stützen. News Corp, der auch Dow Jones und damit diese Nachrichtenagentur gehört, ist an Premiere mit 25,01% beteiligt.

WireCard setzen im TecDAX den Kurssturz vom Donnerstag fort, die Aktien büßen weitere 12,9% auf 6,75 EUR ein. Bereits am Vortag hatten Gerüchte um die Bilanzqualität die Aktie einbrechen lassen.

DJG/bek/reh 

(END) Dow Jones Newswires

June 27, 2008 05:20 ET (09:20 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.