Gemäß der Plattform Peakoil.com gibt es anhand fehlender Erfahrungswerte zu Ölkrisen, die auf stetig geringer werdende Produktionsmengen beruhen keine gesicherten Informationen über die weitere Entwicklung des Ölpreises. Sicher sei nur der Umstand, dass die etwa sechs Milliarden Menschen in rund 200 Ländern auf der Erde sich in absehbarer Zeit mit einer geringeren täglichen Ölfördermenge von derzeit insgesamt 86 Millionen Barrel pro Tag konfrontiert sehen werden. Die Folgen und die gegenseitigen Wechselwirkungen aus der geringer werdenden Förderung auf die Länder seien jedoch zu komplex, um Klarheit für die Zukunft zu gewinnen.
Anhand von Studien gehe hervor, dass das Phänomen des Erreichens des weltweiten Ölfördermaximums, dem sogenannten Peak-Oil, der Weltwirtschaft einen langfristig schweren Schlag versetzen dürfte, wodurch die Nachfrage nach Öl in einem solchen Ausmaß verliert, dass in einem allgemeinen Chaos das Ölfördermaximum nicht zur Ausschöpfung gelangt. Andere Szenarien sehen einen Ölpreisanstieg auf derartige Höhen vor, dass die Nachfrage deutlich zurückgeht, wodurch die Ölpreise wieder an Wert verlieren. Daraus ergebe sich ein möglicher Zyklus der darauf beruht, dass auf gesunkene Preise wieder eine höhere Nachfrage einsetzt und auf einen Nachfraganstieg wieder ein Ölpreisanstieg folgt.
