Zürich (ots) - Neue Angebote haben den Preiswettbewerb unter den
Autoversicheren verschärft. Laut einer Untersuchung des
Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch waren die billigsten Prämien
vor drei Jahren noch 21 Prozent teurer als heute. Die Folge davon:
Bei einem Wechsel können die Kunden von tieferen Prämien profitieren.
Ein Versicherter kann durchschnittlich rund 480 Franken sparen.
Weiter zeigt die Untersuchung: Der Wettbewerb wird in erster Linie
über die Kasko-Versicherung
geführt.
Zürich, 1. September 2008 - Die Frist läuft noch bis Ende Monat:
Bis dann können viele Autofahrer ihre Autoversicherung kündigen und
auf Anfang 2009 zu einem neuen Versicherer wechseln. Die
Versicherungen rühren die Werbetrommel, und um die Gunst der Kunden
wird mittels Zeitungsinseraten, TV-Spots, Online- und Plakatwerbung
vehement gekämpft. Doch ist es für Kunden wirklich so attraktiv, eine
Versicherung neu abzuschliessen oder zu wechseln, wie es die Werbung
vermuten lässt? Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch ist dieser
Frage nachgegangen und zu einem klaren Resultat gekommen: Ein Wechsel
lohnt sich für die meisten Autofahrer. Laut der Untersuchung von
comparis.ch war die jeweils billigste Prämie im Jahr 2005
durchschnittlich um 21 Prozent teurer als heute. Grund für diese
erfreuliche Entwicklung sind primär neue Versicherungsangebote, die
preislich unter den herkömmlichen Angeboten positioniert sind. Für
die Untersuchung wurden rund 250'000 Prämienvergleiche analysiert,
die Kundinnen und Kunden auf der Website von comparis.ch selbst
durchgeführt haben.(1) Da viele Verträge eine Laufzeit von drei
Jahren haben,(2) wurde die Prämienentwicklung seit 2005 beobachtet.
Der Vergleich der billigsten Prämien ist nur ein Beleg für den
verschärften Wettbewerb und die Sparmöglichkeiten der Versicherten.
In Tat und Wahrheit dürfte das Sparpotenzial noch grösser sein, weil
nur wenige Autolenker vor drei Jahren das günstigste Angebot gewählt
haben. Um das durchschnittliche Sparpotenzial einzuschätzen, ist ein
Vergleich mit der Durchschnittsprämie von 2005 relevanter: Comparis
hat errechnet, dass die Durchschnittsprämie vom Jahr 2005 über 50
Prozent teurer war als die derzeit billigste Prämie. Hier liegt ein
jährliches Sparpotenzial von knapp 480 Franken brach. Autofahrer, die
diesen Herbst ihren Vertrag nicht künden, bezahlen somit auch in
Zukunft die hohen Prämien von 2005. Denn nach Ablauf der
Vertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag stillschweigend um ein
Jahr - und dies meist zu den ursprünglich vereinbarten Konditionen.
Online fast immer günstiger
In einer früheren Auswertung in diesem Jahr konnte comparis.ch
feststellen, dass in sechs von sieben Fällen online angebotene
Versicherungen günstiger sind als Angebote, die ausschliesslich auf
herkömmliche Weise vertrieben werden. Die in der Auswertung als
günstigste Offerte betrachtete Prämie entspricht somit in den
allermeisten Fällen tatsächlich dem effektiv günstigsten Angebot am
Markt, obwohl nur Offerten von Anbietern mit Online-Prämienrechner in
der Untersuchung ausgewertet wurden.
Wettbewerb findet bei der Kasko-Versicherung statt
Weiter zeigt die Analyse, dass der Wettbewerb in erster Linie über
die Kasko-Versicherung geführt wird. Werden nur diejenigen Offerten
ausgewertet, die neben der obligatorischen Haftpflicht- auch eine
Vollkaskoversicherung beinhalten, wird das Sparpotenzial noch
grösser: Die billigste Prämie für eine Vollkaskoversicherung war im
Jahr 2005 im Durchschnitt um 29 Prozent teurer als heute. Für eine
realistische Einschätzung des durchschnittlichen Sparpotenzials
sollte auch hier die Durchschnittsprämie von 2005 herbeigezogen
werden: Wer bei seiner Versicherung bleibt, bezahlt satte 62 Prozent
oder über 660 Franken zu viel.
Nur die neuen Produkte sind günstiger
Die Auswertung von comparis.ch zeigt, dass sich der verschärfte
Wettbewerb keineswegs bei allen Produkten im gleichen Masse abspielt.
«Der Preiskampf wird vor allem über neue Produkte geführt», sagt
Martin Scherrer, Versicherungs- und Bankenexperte von comparis.ch.
Die Erfahrung zeigt, dass die Versicherer nur bei preissensitiven und
wechselwilligen Kunden Preiszugeständnisse machen. Alle anderen
Kunden müssen weiterhin die hohen Prämien der letzten Jahre bezahlen.
«Versicherte können sich den verschärften Wettbewerb nur dann zu
Nutze machen, wenn sie bereit sind, den Anbieter oder das Produkt zu
wechseln», hält Martin Scherrer fest.
(1) Die Untersuchung umfasst Fahrzeuglenker im Alter zwischen 26
und 60 Jahren, deren Fahrzeuge einen Wert zwischen 20'000 und 60'000
Franken haben. Es wurden nur Angebote von Versicherungen mit
Online-Prämienrechner ausgewertet.
(2) In der Regel werden Standardlaufzeiten von 1, 3 oder 5 Jahren
angeboten. Die abgeschlossene Laufzeit dürfte im Durchschnitt bei
etwas über 3 Jahren liegen (Schätzung Comparis).
Kontakt:
Weitere Informationen:
Martin Scherrer
Chief Operating Officer
Telefon: 044 360 52 62
E-Mail: media@comparis.ch
www.comparis.ch
Autoversicheren verschärft. Laut einer Untersuchung des
Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch waren die billigsten Prämien
vor drei Jahren noch 21 Prozent teurer als heute. Die Folge davon:
Bei einem Wechsel können die Kunden von tieferen Prämien profitieren.
Ein Versicherter kann durchschnittlich rund 480 Franken sparen.
Weiter zeigt die Untersuchung: Der Wettbewerb wird in erster Linie
über die Kasko-Versicherung
geführt.
Zürich, 1. September 2008 - Die Frist läuft noch bis Ende Monat:
Bis dann können viele Autofahrer ihre Autoversicherung kündigen und
auf Anfang 2009 zu einem neuen Versicherer wechseln. Die
Versicherungen rühren die Werbetrommel, und um die Gunst der Kunden
wird mittels Zeitungsinseraten, TV-Spots, Online- und Plakatwerbung
vehement gekämpft. Doch ist es für Kunden wirklich so attraktiv, eine
Versicherung neu abzuschliessen oder zu wechseln, wie es die Werbung
vermuten lässt? Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch ist dieser
Frage nachgegangen und zu einem klaren Resultat gekommen: Ein Wechsel
lohnt sich für die meisten Autofahrer. Laut der Untersuchung von
comparis.ch war die jeweils billigste Prämie im Jahr 2005
durchschnittlich um 21 Prozent teurer als heute. Grund für diese
erfreuliche Entwicklung sind primär neue Versicherungsangebote, die
preislich unter den herkömmlichen Angeboten positioniert sind. Für
die Untersuchung wurden rund 250'000 Prämienvergleiche analysiert,
die Kundinnen und Kunden auf der Website von comparis.ch selbst
durchgeführt haben.(1) Da viele Verträge eine Laufzeit von drei
Jahren haben,(2) wurde die Prämienentwicklung seit 2005 beobachtet.
Der Vergleich der billigsten Prämien ist nur ein Beleg für den
verschärften Wettbewerb und die Sparmöglichkeiten der Versicherten.
In Tat und Wahrheit dürfte das Sparpotenzial noch grösser sein, weil
nur wenige Autolenker vor drei Jahren das günstigste Angebot gewählt
haben. Um das durchschnittliche Sparpotenzial einzuschätzen, ist ein
Vergleich mit der Durchschnittsprämie von 2005 relevanter: Comparis
hat errechnet, dass die Durchschnittsprämie vom Jahr 2005 über 50
Prozent teurer war als die derzeit billigste Prämie. Hier liegt ein
jährliches Sparpotenzial von knapp 480 Franken brach. Autofahrer, die
diesen Herbst ihren Vertrag nicht künden, bezahlen somit auch in
Zukunft die hohen Prämien von 2005. Denn nach Ablauf der
Vertragslaufzeit verlängert sich der Vertrag stillschweigend um ein
Jahr - und dies meist zu den ursprünglich vereinbarten Konditionen.
Online fast immer günstiger
In einer früheren Auswertung in diesem Jahr konnte comparis.ch
feststellen, dass in sechs von sieben Fällen online angebotene
Versicherungen günstiger sind als Angebote, die ausschliesslich auf
herkömmliche Weise vertrieben werden. Die in der Auswertung als
günstigste Offerte betrachtete Prämie entspricht somit in den
allermeisten Fällen tatsächlich dem effektiv günstigsten Angebot am
Markt, obwohl nur Offerten von Anbietern mit Online-Prämienrechner in
der Untersuchung ausgewertet wurden.
Wettbewerb findet bei der Kasko-Versicherung statt
Weiter zeigt die Analyse, dass der Wettbewerb in erster Linie über
die Kasko-Versicherung geführt wird. Werden nur diejenigen Offerten
ausgewertet, die neben der obligatorischen Haftpflicht- auch eine
Vollkaskoversicherung beinhalten, wird das Sparpotenzial noch
grösser: Die billigste Prämie für eine Vollkaskoversicherung war im
Jahr 2005 im Durchschnitt um 29 Prozent teurer als heute. Für eine
realistische Einschätzung des durchschnittlichen Sparpotenzials
sollte auch hier die Durchschnittsprämie von 2005 herbeigezogen
werden: Wer bei seiner Versicherung bleibt, bezahlt satte 62 Prozent
oder über 660 Franken zu viel.
Nur die neuen Produkte sind günstiger
Die Auswertung von comparis.ch zeigt, dass sich der verschärfte
Wettbewerb keineswegs bei allen Produkten im gleichen Masse abspielt.
«Der Preiskampf wird vor allem über neue Produkte geführt», sagt
Martin Scherrer, Versicherungs- und Bankenexperte von comparis.ch.
Die Erfahrung zeigt, dass die Versicherer nur bei preissensitiven und
wechselwilligen Kunden Preiszugeständnisse machen. Alle anderen
Kunden müssen weiterhin die hohen Prämien der letzten Jahre bezahlen.
«Versicherte können sich den verschärften Wettbewerb nur dann zu
Nutze machen, wenn sie bereit sind, den Anbieter oder das Produkt zu
wechseln», hält Martin Scherrer fest.
(1) Die Untersuchung umfasst Fahrzeuglenker im Alter zwischen 26
und 60 Jahren, deren Fahrzeuge einen Wert zwischen 20'000 und 60'000
Franken haben. Es wurden nur Angebote von Versicherungen mit
Online-Prämienrechner ausgewertet.
(2) In der Regel werden Standardlaufzeiten von 1, 3 oder 5 Jahren
angeboten. Die abgeschlossene Laufzeit dürfte im Durchschnitt bei
etwas über 3 Jahren liegen (Schätzung Comparis).
Kontakt:
Weitere Informationen:
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Chief Operating Officer
Telefon: 044 360 52 62
E-Mail: media@comparis.ch
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