Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
52 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Wall Street schließt uneinheitlich - AIG belasten DJIA

DJ Wall Street schließt uneinheitlich - AIG belasten DJIA

NEW YORK (Dow Jones)--Die Finanzmarktkrise war das zentrale Thema auch am letzten Tag einer turbulenten Börsenwoche an Wall Street. Die Anleger schwankten zwischen der Angst, dass noch mehr Unternehmen der Krise zum Opfer fallen könnten, und der Hoffnung, dass die schon in Schwierigkeiten geratenen gerettet würden. Auf den großen US-Indizes lastete abermals die Ungewissheit um die Zukunft der Investmentbank Lehman Brothers. Ein Kurseinbruch der Aktien des Versicherers AIG verhinderte, dass der Dow-Jones-Index in positives Terrain gelangte. Gestützt wurde der Markt vom Energiesektor. Dieser profitierte von Hurrikan "Ike", der sich der texanischen Küste nähert. Die Angst vor "Ike" hat den Ölpreis etwas gestützt.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) fiel um 0,1% bzw zwölf Punkte auf 11.422. Vorübergehend schaffte es der DJIA in positives Terrain, nachdem der Index der Universität Michigan zur Verbraucherstimmung überraschend gut ausgefallen war. Das Tageshoch des DJIA lag bei 11.460, das -tief bei 11.280 Punkten. Der S&P-500 gewann 0,2% bzw drei Punkte auf 1.252. Der Nasdaq-Composite stieg um 0,1% bzw drei Punkte auf 2.261. Umgesetzt wurden 1,48 (Donnerstag: 1,45) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner wurde mit 1.748, die der -verlierer mit 1.338 angegeben. Unverändert schlossen 75 Titel.

Tagesverlierer im DJIA waren die Aktien des Versicherungskonzerns AIG, die um 30,8% auf 12,14 USD einbrachen. Der Versicherer schreibe seit drei Quartalen rote Zahlen, und die Investoren seien skeptisch, ob die vom neuen CEO Robert Willumstad geplanten Maßnahmen zum Turnaround Erfolg haben würden, hieß es am Markt. Die AIG-Aktien hatten schon in den vergangenen Tagen hohe Verluste verzeichnet. Insgesamt verlor das Unternehmen in dieser Woche rund ein Drittel seines Marktwerts.

Lehman Brothers, die die ganze Woche hindurch stetig unter Druck gestanden hatten, verloren am Freitag "nur" 14% auf 3,65 USD. Anfang der Woche hatten Spekulationen um die Finanzlage der Bank den Aktienkurs belastet. Lehman reagierte am Mittwoch auf diese Entwicklung, indem sie einige Eckdaten zum Verlauf des dritten Geschäftsquartals vorab veröffentlichte. Die Zahlen überzeugten den Markt aber ebensowenig wie die Restrukturierungspläne des Unternehmens. Am Donnerstag hatte das "Wall Street Journal" nach US-Börsenschluss berichtet, dass Lehman mit einigen potenziellen Käufern verhandele. Auf staatliche Unterstützung dürfe die Bank aber nicht hoffen, so die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen.

Der Aktienkurs der Investmentbank Merrill Lynch büßte 12% auf 17,05 USD ein, nachdem Beobachter Vergleiche mit Lehman gezogen hatten. Der Einzelhandelssektor litt unter den enttäuschenden Daten zu den Umsätzen der Branche im August. Wal-Mart fielen um 1,2% auf 62,41 USD und Home Depot um 2,4% auf 28,80 USD.

Unterdessen profitierten Energiewerte von Hurrikan "Ike", der sich der texanischen Küste nähert. Wegen des Hurrikans haben viele Raffinerien in der Region den Betrieb eingestellt. Das dadurch knappere Angebot an Benzin hat die Benzin-Futures an den Warenterminmärkten beflügelt. Der Rohölpreis erholte sich indessen nur geringfügig; hier bremste die Angst, dass die weltweite Konjunkturschwäche die Nachfrage dämpfen werde. Die Papiere der Raffineriebetreiber Tesoro und Valero stiegen um 6,0% auf 19,06 USD und um 8,6% auf 35,87 USD. Die im DJIA notierten Aktien der Ölkonzerne Chevron und Exxon Mobile legten um 1,7% auf 84,24 USD und um 2,6% auf 77,50 USD zu.

DJG/DJN/cln 

(END) Dow Jones Newswires

September 12, 2008 16:57 ET (20:57 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.