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Wall Street erneut stark von Rezessionsangst belastet

DJ Wall Street erneut stark von Rezessionsangst belastet

NEW YORK (Dow Jones)--Die Angst vor einer Rezession hat die Aktienkurse an Wall Street am Mittwoch erneut kräftig nachgeben lassen. Neue düstere Prognosen aus dem Einzelhandel nährten die Sorge, dass mit dem Konsum die wichtigste Stütze der US-Wirtschaft wegbricht. Skeptisch reagierte der Markt auch auf Aussagen des US-Finanzministers Henry Paulson. Dieser hatte eine Abkehr vom ursprünglichen Rettungsplan der Regierung für die angeschlagenen Geschäftsbanken signalisiert, der den Kauf notleidender Hypothekenkredite durch die US-Regierung vorsah.

Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) fiel um 4,7% bzw 411 Punkte auf 8.283. Der S&P-500 verlor 5,2% bzw 47 Punkte auf 852. Der Nasdaq-Composite gab um 5,2% bzw 82 Punkte auf 1.499 nach. Das Umsatzvolumen stieg auf 1,46 (Dienstag: 1,23) Mrd Aktien. Kursgewinne verzeichneten 227 Titel, während 2.769 Verlierer gesehen wurden und 45 Titel unverändert schlossen.

Bankenwerte gehörten abermals zu den Verlierern, nachdem der US-Finanzminister Zweifel an dem ursprünglichen Plan der US-Regierung geäußert hatte, illiquide Hypothekenpapiere aufzukaufen. Paulson sprach sich dafür aus, stattdessen den Verbraucherkreditmarkt zu stützen. Citigroup fielen um 10,7% auf 9,64 USD und Bank of America um 9,0% auf 17,00 USD. American Express gingen um 10,5% niedriger bei 20,05 USD aus dem Handel. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, will der Anbieter von Kreditkarten 3,5 Mrd USD an Unterstützung von der US-Regierung. American Express hatte erst am Montag von der US-Notenbank die Genehmigung erhalten, sich in eine Bankholding umzuwandeln. Dies war Voraussetzung für die Teilnahme an dem Hilfsprogramm.

Morgan Stanley verloren 15% auf 11,94 USD, nachdem die Bank neuerliche Stellenstreichungen und den Aufbau eines Filialbankgeschäfts angekündigt hatte. Goldman Sachs fielen um 11% auf 66,79 USD. Zwar will die Bank nach eigenen Angaben an ihrer Strategie festhalten, doch befürchten Analysten mit Blick auf den Eigenhandel, dass Goldman sich den anderen Wall-Street-Banken anpassen muss.

Der Einzelhandelssektor erhielt einen neuerlichen Dämpfer, als die Elektronikmarktkette Best Buy ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 senkte. Das Unternehmen leidet nach eigenen Angaben unter dem drastisch veränderten Kaufverhalten der Verbraucher. Am Montag hatte die Kaffeehauskette Starbucks bei der Vorlage ihrer Quartalszahlen nach US-Börsenschluss von ähnlichen Problemen berichtet. Der Kurs von Best Buy fiel um 8,0% auf 21,97 USD. Starbucks büßten 6,6% auf 9,33 USD ein. An der Technologiebörse Nasdaq fielen die Aktien von Google erstmals seit drei Jahren unter die Marke von 300 USD. Die Titel schlossen um 6,6%niedriger bei 291,00 USD.

Zu den wenigen Kursgewinnern gehörten die Aktien von General Motors (GM), die um 5,5% auf 3,08 USD stiegen. Allerdings waren GM an den beiden vergangenen Tagen jeweils um zweistellige Prozentsätze eingebrochen, nachdem am Markt über einen bevorstehenden Zusammenbruch des Automobilkonzerns spekuliert worden war.

DJG/DJN/cln 

(END) Dow Jones Newswires

November 12, 2008 16:52 ET (21:52 GMT)

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

© 2008 Dow Jones News
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