Essen (ots) - Harald Schmidt und Oliver Pocher werden ab April wieder getrennte Wege gehen. Freunde des gehobenen und intellektuellen Humors werden sich freuen, aber fragen: Warum erst im April?
Es ist nicht immer fair, die Daseinsberechtigung nicht ganz so anspruchsvoller Sendungen bei den Öffentlich-Rechtlichen mit dem Verweis auf die TV-Gebühren zu hinterfragen. Bei "Schmidt & Pocher" ist das angebracht: Die ARD hatte es geschafft, mit dem Blödelbarden Pocher die Qualität eines teuer eingekauften Harald Schmidts nahezu komplett zu neutralisieren. Am Ende blieb nur noch spaßfreier Comedy-Einheitsbrei, wie ihn die Privaten schon viel zu oft zubereiten. Wenn wenigstens die Einschaltquoten stimmen würden - aber "Schmidt & Pocher" findet immer mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Was kommt? Hoffentlich ein Oliver Pocher, der im Nirvana des Unterschichtenfernsehens seine unlustigen Witze reißt. Hoffentlich ein Harald Schmidt, der solo wieder Spaß an Job und Zynismus findet. Das wäre eine Bereicherung fürs deutsche Fernsehen und den deutschen Humor.
Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2
Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de
Es ist nicht immer fair, die Daseinsberechtigung nicht ganz so anspruchsvoller Sendungen bei den Öffentlich-Rechtlichen mit dem Verweis auf die TV-Gebühren zu hinterfragen. Bei "Schmidt & Pocher" ist das angebracht: Die ARD hatte es geschafft, mit dem Blödelbarden Pocher die Qualität eines teuer eingekauften Harald Schmidts nahezu komplett zu neutralisieren. Am Ende blieb nur noch spaßfreier Comedy-Einheitsbrei, wie ihn die Privaten schon viel zu oft zubereiten. Wenn wenigstens die Einschaltquoten stimmen würden - aber "Schmidt & Pocher" findet immer mehr unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Was kommt? Hoffentlich ein Oliver Pocher, der im Nirvana des Unterschichtenfernsehens seine unlustigen Witze reißt. Hoffentlich ein Harald Schmidt, der solo wieder Spaß an Job und Zynismus findet. Das wäre eine Bereicherung fürs deutsche Fernsehen und den deutschen Humor.
Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2
Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de
© 2008 news aktuell
