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EU sieht Absturz in allen Industriesektoren - FTD

DJ EU sieht Absturz in allen Industriesektoren - FTD

HAMBURG (Dow Jones)--Die EU-Kommission ist in einer internen Analyse zur Einschätzung gekommen, dass die Wirtschaftskrise inzwischen zu beispiellosen Einbrüchen in allen Industriesektoren Europas führt. "Völlig neu sind Ausmaß und Geschwindigkeit der Krise", sagte Industriekommissar Günter Verheugen nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (FTD/Donnerstagausgabe), als er die Analyse am Mittwoch in der Sitzung des Kollegiums vorstellte.

Die Kommissionsstudie beschreibe an Einzelbeispielen aus dem verarbeitenden und dem Baugewerbe, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise überall bisher nicht gekannten Produktions- und Absatzrückgängen führt. Der Geschäftsklimaindex (Business Climate Index/BCI), den die EU-Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen seit 1985 erstellt, sei nun auf das niedrigste Niveau seit seiner Einführung gefallen.

Besonders die Automobilindustrie, die in der EU direkt 2,2 Millionen und indirekt 12 Millionen Menschen beschäftigt, sei von der anhaltenden Kreditklemme hart betroffen. "Der allgemeine Zugang zu Krediten spielt für die Autoindustrie eine wichtige Rolle, da 60% bis 80% der Privatwagen in Europa mit Krediten gekauft werden", heißt es in der Analyse, die der FTD vorliegt. Allerdings sei es auch für Hersteller oft unmöglich, über Anleihen Kapital aufzunehmen. So konnten die französischen Hersteller PSA (Peugeot und Citroën) und Renault mit einer Anleihe bei Investoren kein Interesse erregen.

Die Analyse warne weiter, dass die Krise desaströse Folgen für Lebensmittelherstellung und -sicherheit habe: "Die Kombination aus fallenden Landwirtschaftspreisen und reduzierter Zugang zu Krediten dürfte die negative Folgen auf die Landwirtschaft der ärmsten Staaten haben, was ernste Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit nach sich zieht und die Preisvolatilität verschärft."

In der Stahlindustrie verzeichneten die Kommissionsökonomen Auftragseinbrüche von 43% bis 57%. Der Absturz sei verbunden mit einer aggressiven Verkaufspolitik chinesischer Hersteller. Zugleich, so warnt die Studie, schotten China, Indien, Russland und möglicherweise die USA ihre Märkte immer weiter gegen EU-Stahl ab.

Verheugen warnte die Regierungen und seine eigene Behörde davor, in "blinden Aktionismus" zu verfallen, wie die FTD berichtet. "Die Mitgliedsstaaten und die Kommission dürfen sich nicht in der Rolle des Weißen Ritters (bei Unternehmensrettungen) gefallen", so der Industriekommissar. "Die finanziellen Möglichkeiten der EU und der Mitgliedsstaaten stoßen an ihre Grenzen."

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(END) Dow Jones Newswires

February 11, 2009 12:54 ET (17:54 GMT)

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© 2009 Dow Jones News
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