Der Handelskonzern METRO will
sich nicht um Staatshilfen bemühen. "Es gibt für uns keine
Notwendigkeit, über Staatshilfen nachzudenken", erklärte ein
Konzernsprecher gegenüber "Euro am Sonntag" laut Vorabbericht
(Erscheinungstag: 18.4.2009). Der Konzern habe bereits im Frühjahr
2008 und damit vor Ausbruch der Wirtschaftskrise sein "konzernweites
Umstrukturierungsprogramm Shape 2012 geplant, um das Unternehmen
wetterfest zu machen", zitiert die Wirtschaftszeitung den
Konzernsprecher. Das zahle sich nun aus. Bislang hatte METRO einen
Kommentar zu einer möglichen Inanspruchnahme von Staatshilfen
abgelehnt. Zuvor hatte sich der Handelskonzern Douglas bereits ähnlich geäußert. Staatshilfen seien für Douglas "kein
Thema", hieß es. Dagegen hatte der schwer angeschlagene Touristik-
und Handelskonzern Arcandor unlängst erklärt, man
informiere sich "über alle Optionen staatlicher Förderprogramme"./tw
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