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Wall Street erholt sich von Vortagsverlusten - Zykliker gefragt

DJ Wall Street erholt sich von Vortagsverlusten - Zykliker gefragt

NEW YORK (Dow Jones)--Nach den Abschlägen vom Dienstag ist Wall Street in einer überwiegend technisch bedingten Erholung mit Kursgewinnen in den Mittwoch gestartet. Stützend wirkt sich Händlern zufolge allerdings auch der im Juni gestiegene chinesische Einkaufsmanagerindex aus. Eine Reihe von unter dem Strich wie erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten lässt die Indizes nur kurz schwächeln. Bis 16.35 Uhr steigt der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 1,5% oder 128 Punkte auf 8.574. Der S&P-500-Index rückt um 1,3% bzw 12 Zähler auf 931 vor. Der Nasdaq-Composite-Index gewinnt 1,4% oder 25 Stellen auf 1.856.

Aus charttechnischer Sicht ringen gegenwärtig die Bullen und Bären noch um die Tendenz an Wall Street in den kommenden Wochen. Die Wahrscheinlichkeiten sprächen zwar für eine Schwächephase des DJIA, aus welcher der Index jedoch gestärkt hervorgehen werde, so die Analysten der WGZ Bank. Zwischenzeitlich seien Verluste bis in den Bereich um 7.700 Punkte möglich. Ein kurzfristiges Verkaufsignal werde mit Schlusskursen unter 8.220 Zählern generiert, während sich das Bild bei Notierungen über 8.630 Stellen wieder aufhelle.

Nur kurz für Verdruss haben bereits vor der Eröffnungsglocke die neuesten Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt gesorgt. Laut ADP-Arbeitsmarktbericht ist die Beschäftigung im Privaten Sektor im Juni um 473.000 Stellen gesunken. Ökonomen hatten im Mittel ihrer Prognosen den Abbau von lediglich 400.000 Jobs erwartet. Nach einer umgestellten Methodik gelten die ADP-Zahlen mittlerweile als brauchbarer Indikator für den am Donnerstag erwarteten offiziellen Arbeitsmarktbericht der Regierung.

Auch der etwas schwächer als erwartet ausgefallene ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe der USA im Juni hat die Stimmung der Börsianer nicht nachhaltig trüben können. Nach Berechnungen des Institute for Supply Management (ISM) ist der Frühindikator 44,8 von 42,8 Punkten im Vormonat gestiegen. Hier hatte der Ökonomenkonsens auf einen Stand von 45 Zählern gelautet. Negativ wird im Handel der kräftige Anstieg der Preiskomponente gewertet, positiv wird dagegen die Entwicklung der Beschäftigungskomponente gewertet. Auch die Aussage des Instituts, eine "langsame Erholung des Produktionssektors forme sich heraus", wird positiv aufgenommen.

Die jüngsten Bulletins zum angeschlagenen US-Immobilienmarkt werden von Marktteilnehmern als nicht kursrelevant eingestuft. Die Bauausgaben sind im Mai um 0,9% gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Volkswirte hatten ein Minus von 1,0% erwartet. Die Ausstehenden Hausverkäufe sind im Monat Mai um 0,1% binnen Monatsfrist gestiegen, der Ökonomenkonsens hatte auf einen Rückgang um 0,5% gelautet.

Aus Sektorensicht fallen besonders die Kursgewinne der Zykliker überdurchschnittlich aus. Caterpillar rücken um 3,1% auf 34,05 USD vor, Alcoa legen um 2,4% auf 10,58 USD vor. Kraft Foods verteuern sich um 4,3% auf 26,43 USD. "Der Ketchup-Hersteller hat ein sehr starkes Trading Update zum Russland-Geschäft gegeben", sagt ein Marktteilnehmer.

Chevron steigen um 2,2% auf 67,75 USD, Exxon Mobil um 2,0% auf 71,27 USD. Die US-Rohöllagerbestände sind binnen Wochenfrist um 3,7 Mio Barrel gesunken, Volkswirte hatten im Mittel ihrer Prognosen lediglich mit einem Minus von 1,5 Mio Barrel gerechnet. Schwächer als der Gesamtmarkt zeigen sich viele als defensiv geltende Titel. Für Johnson & Johnson geht es um 0,3% auf 56,64 USD nach unten, Pfizer verbilligen sich um 0,1% auf 14,98 USD.

DJG/jej/ros 
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(END) Dow Jones Newswires

July 01, 2009 10:52 ET (14:52 GMT)

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© 2009 Dow Jones News
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